scines^Landes den Unwille» derer, welche ihn nicht hatten kaufenkönnen, leicht verschmerzt.
Fast alle ihm benachbarte Fürsten haben zu den Zeiten derköniglichen Regierung in Frankreich Orden, Regimenter, Pensionenoder Grenzbegünstigungen, entweder empfangen oder intrignirt.Nie hat dieser würdige Fürst das gesucht, ja, da man es ihm einstnahe genug legte, und er als Basall der Krone, wegen der imElsaß belegenen Grafschaft DagSburg, zu Versailles große Ver-weile durch Verbindungen würde haben erreichen können, hat er esdennoch abgelehnt.
DaS berüchtigte rotbe Buch trögt unter allen Pensionairs undBegünstigten der Krone Frankreich den Namen des Fürsten zuLeiningen auf keiner Seite.
Der einzige Anlheil, den jemals die Könige von Frankreichdem Hause Lciningen bewiesen haben, besteht darin, daß, nachdemdie Keunions-Kammern unter Ludwig dem Vierzebnteu ihnen erstRechte, Land und Einkünfte im Elsaß genommen hatten, die Heeredieses Königs, wegen Anhänglichkeit der Grafen an den deutschenKaiser, nachher auch noch ihre Besitzungen in Deutschland verheert,ihre Schlösser ausgebrannt und geplündert haben.
Um so grausamer ist das Schicksal, das in dem letzten Kriegediesem Hause alle seine Besitzungen, welche sämmtlich ans demlinken Rheinnfer liegen, geraubt bat.
Die Entschädigungen, welche die erste Nationalversammlungfür verlorne HoheitS- und Eigenthums-Rechte in der GrafschaftDagSburg anbietcn ließ, mußte der Fürst auf Kaiserlichen Befehl,wie andere mit ihm, abweisen. Ueberhaupt hat nicht leicht einHaus in Deutschland, von Anbeginn her, durch Gewaltthätigkeit,offenbaren Raub der Ucbermacht, Ablistungen, gedehnte und daher