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Träbrr (kalt). Das habe ich gesagt.
Gbrist. Nun reden Sie klar, da steht der Mann, den ich,was auch der Schein sagt, noch gerne sür einen Ehrenmann haltenmöchte.
Träbrr. Das will ich, und so wiederhole ich dem HerrnBruder ins Gesicht, Sie werden keine Antwort bekommen, wiemein Sohn, weil er, der Herr Vormund, sie sür sich selbst be-halten will.
Louise (heftig). Nein, nein I das ist nicht. Ach I das ist nicht.
Rothenburg (mit Würde). Sehen Sie mich an, HerrObrist — mein Alter —
Gbrist. Nehmen Sie mirs nicht übel — Alter schützt —Sie kennen das Sprüchwort — und so, wie ich Sie da Sichbenehmen sehe.
Lieutenant. Mein Vater!
Rothenburg. Guter Gottl
Louise (zu Rothenburg). Vergeben Sie mir, vergeben Siemir. Ich bin Schuld an allem.
Gbrist (mit starkem Unwillen). Nun, so schicken Sie uns fort,Herr! und lasten Sie mich nicht meine Freude auskramen undwieder einpackcn.
Gräber. Ja, es ärgert mich, daß man ehrliche Leute soäfft. Aber er muß. Er ist mit dem Fideikommiß in Unrichtigkeit.Drum will er ihr Geld heirathen, um sich gegen uns zu retten.
Rothenburg. Darüber will ich gleich —
Gräber (heftig). Was wollen Sie sagen — ich bin — ich
— und er kanns nicht läugnen — heute noch dazu gekommen
— daß er sie fest an seine Brust drückte, und war ein Leben ge-wesen , sie waren im Zimmer herum gesprungen, daß die Haubenzum Fenster hinaus flogen.
Rothenburg. Ungeheuer I Ungeheuer! Herr Obrist I