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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
Entstehung
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Ko Ihr» bürg. Beispiellos! Wahrhaftig!

Gräber. Nun, Herr Obrist, Dero Antrag fllr meine Tochterwill ich Ihnen denn hiermit zurückgegeben haben.

Gbrljl. Das wäre ja von selbst

Gräber. Aber mein Sohn hier der gegenwärtige Li-ccntiat der hat wohl noch so ein Wörtchen an die Mamsellzu sagen.

Louise. An mich?

Gräber. Ja! Und wenn der Herr Obrist für den HerrnLieutenant hier Sponsalien zu schließen gemeint sind, so muß erEinspruch thun.

LIc cuttat. Den thne ich hiermit.

Lieutenant. Worauf gründet sich Ihr Anspruch, mein Herr?

Liceutiat. Ich habe ihr mehrmalen die zärtlichste Liebe ge-lobt, und noch heute. Sie hörte mich an, und schwieg zwar

Louise. Sie sehen also, was ich geantwortet habe.

Liceutiat. Allein außerdem, daß sie mir Merkmale gab,di« mir mit Erhörung hätten schmeicheln können

Louise. Niemals, niemals!

Gräber. Schweig, mein Sohn! Herr Lieutenant!auf OsficierSparole belieben Sie uns zu sagen haben Sieein Ja oder ein Nein von dem Frauenzimmer erhalten?

Lieutenant. Keines von beiden.

Gräber. Nun, so sage ich Ihnen als Mann von Ehre,Sie werden keines erhalten.

Kothenburg. Warum nicht?

Gbrist ider seiner Empfindung Luft macht). Jetzt sind wir ander Sache. (Heftig.) Herr, das haben Sie mir auch gesagt, undhaben mir gesagt, daß wir geäfft werden, daß der geheime Sekre-tär uns herumziehen würde.