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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
Entstehung
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Gräber (heftig und stecht. Sagen Sie mir ins Gesicht, daßeS nicht so war.

Rothenburg. Es schien kaum und war so

Gb riß. So warS auch so sonst müßten Sie dem Manneschon schon Herr l den Fuß müßten Sie ihm auf die Kehlegesetzt haben, Wenns nicht gewesen wäre.

Lieutenant. Nein, mein Vater I es war nicht so l Ichstehe mit meiner Ehre dafür, es war nicht so.

Gbriß. Pfui, Leopold I Kannst Du einen alten Wollüstlingvertheidigen?

Lieutenant. Ja, ich will den Mann vertheidigen. Ichheiße den einen Verleumder und einen Schurken, der zweideutigeBegriffe von dem Manne und diesem Mädchen hegt ichfordere ihn.

vbrisl. Leopold!

Louise. Gottes Segen über Sie, und mein heißer Dank!

Lieutenant. Sie, junger Herr, fordere ich, Sie! Siesind ein Tangenichts, daß Sie von Ihrem elenden Vater einMädchen beschimpfen kaffen, das Sie lieben wollen.

Rothenburg (heftig). Junger Mann! Gott lohne IhrerSeele!

Dbrist (fest). Leopold! Wenn Du eine zweideutige Ehe hiererbettelst, so sage ich Dir, stehst Du mein Gesicht nie wieder.

Lieutenant. Vater! schmähen Sie dieß Mädchen nicht,oder ich gebe ihr eine blutige Genngthuung.

Gräber. Kommen Sie, Herr Obrist I

Llcentiat. Ja, kommen Sie zu uns.

(Sie bemühen sich, ihn mit fort zu nehmen.)

Lienleuaut (dem Gräber nach). Hier bleib und bekenne,baß Du ein niederträchtiger Verleumder bist.

Vbrtst (deckt den Gräber).