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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
Entstehung
Seite
167
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Rothenburg. Haben Sohn und Vater sich bas Wort ge-geben, mich

Gräber (ruhig). Es ist alles richtig.

Rothenburg. Neinl

Gräber. Dem Kinde währt hier bei den Lamentationen dieZeit lang. Mein Sohn ist mit ihr einig. Es ist beschlossen, sageich Ihnen.

Ohne mich?

Wir setzens durch.

Ohne Louisen?

ES ist richtig, sage ich Ihnen.

Herr Bruder I

setzens durch. (Mit Ruh« lachend.) WasSie sind eigentlich wie verrathen und

Rothenburg.

Gräber (kalt).

Rothenburg.

Gräber (träg).

Rothrubiirg.

Gräber. Wirwollen Sie sich sperren?verkauft.

Rothenburg. Ich glaube das.

Gräber. Das ist alles unter der Hand gegangen,wissen Sie von der Welt?

Rothenburg. Wüßte ich noch nicht genug?

Gräber. Geben Sie Sich. So werden Sie in Ehren zurHochzeit gebeten, und fitzen oben an. Sonst holen wir Ihnen dasKind. Denn wir wollen sie erretten.

Rothenburg. Herr Bruder! ,

Gräber (vertraulich). Ja, wir wollen Sie erretten.

Rothenburg. Von mir?

Gräber (freundlich). Ja, ja! es ist beschlossen I Ich habegar große Freunde. Und weil ich meine Tochter mit dem Lieute-nant Brand verheirathe

Rothenburg. Mit dem Lieutenant Brand?

Gräber. Ja doch. Der alte Obrist hat sie hier ausgesucht,und sie hat das Jawort von sich gegeben.