widerspreche ich nicht. Einige Entfernung — dann kehren Siewieder, und leben glücklich bei uns.
Luhbcrg. Ich kann nicht zu den Menschen aussehen —wozu bin ich unter Ihnen?
Laron Ihre Reue ist eine größere Tugend, als —
Lu Hb erg. Nein, ich bin kein stolzer Verbrecher; immersteht es vor mir: — „Dein Vergehen war des Vaters Tod!" —Elend wird mein Gefühl abstumpfen, das ist die letzte Wohlthat,die ich suche. — (Umarmt ihn ) Leben Sie wohl! — Kann esnoch sehn, so dankte ich gern Ihrem Herrn Vater.
Laren (indem er ihm einige Rollen Geld gibt). Das ist einAuftrag seines Herzens — an Sie —
Lnhberg. Es ist groß, daß Sie geben — für mich ist eströstlich wenn ich nicht nehme.
Laron. Nein, nein, das gebe ich nicht zu.
Luhberg. Sie machen mich damit nicht glücklich-
Ich kenne keinen Trost mehr, als leiden. Im Glück bin ich mirverächtlich.
Larou (umarmt ihn). Ruhberg! — um Gottes willen,bleiben Sie bei mir.
Lu Hb erg. Ich habe alles überdacht — ich habe michuntersucht — mir fehlen Boden und Säfte I Den Ehrgeiz ersticktdie Schande. Die Liebe stirbt im Elend ab; innere Borwürfevernichten meine Jugend; Scham lähmt alle meine Kräfte — Hoff-nung wäre Wahnsinn! Ich muß vertrocknen. Und so ist es ge-wiß, die menschliche Gesellschaft kann von mir nichts mehr er-warten, ich von ihr nichts fordern; was ich von ihr bedarf, willich strenge abverdienen. — Kann ich das nicht, thut ein anderernoch mehr darum — so will ich ihm Raum lasten — mein Un-vermögen beweinen, und willig hinaus auf die Straße gehen.
Laron. O Gott! — soll —