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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
Entstehung
Seite
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widerspreche ich nicht. Einige Entfernung dann kehren Siewieder, und leben glücklich bei uns.

Luhbcrg. Ich kann nicht zu den Menschen aussehenwozu bin ich unter Ihnen?

Laron Ihre Reue ist eine größere Tugend, als

Lu Hb erg. Nein, ich bin kein stolzer Verbrecher; immersteht es vor mir:Dein Vergehen war des Vaters Tod!"Elend wird mein Gefühl abstumpfen, das ist die letzte Wohlthat,die ich suche. (Umarmt ihn ) Leben Sie wohl! Kann esnoch sehn, so dankte ich gern Ihrem Herrn Vater.

Laren (indem er ihm einige Rollen Geld gibt). Das ist einAuftrag seines Herzens an Sie

Lnhberg. Es ist groß, daß Sie geben für mich ist eströstlich wenn ich nicht nehme.

Laron. Nein, nein, das gebe ich nicht zu.

Luhberg. Sie machen mich damit nicht glücklich-

Ich kenne keinen Trost mehr, als leiden. Im Glück bin ich mirverächtlich.

Larou (umarmt ihn). Ruhberg! um Gottes willen,bleiben Sie bei mir.

Lu Hb erg. Ich habe alles überdacht ich habe michuntersucht mir fehlen Boden und Säfte I Den Ehrgeiz ersticktdie Schande. Die Liebe stirbt im Elend ab; innere Borwürfevernichten meine Jugend; Scham lähmt alle meine Kräfte Hoff-nung wäre Wahnsinn! Ich muß vertrocknen. Und so ist es ge-wiß, die menschliche Gesellschaft kann von mir nichts mehr er-warten, ich von ihr nichts fordern; was ich von ihr bedarf, willich strenge abverdienen. Kann ich das nicht, thut ein anderernoch mehr darum so will ich ihm Raum lasten mein Un-vermögen beweinen, und willig hinaus auf die Straße gehen.

Laron. O Gott! soll