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Mlchchnter Austritt.
Der Baron. Nuhberg. Hernach der Geh eimerath.
Laren. Bei der lZntlarvnng dieser Bösewichter sollen Siegegenwärtig seyn.
Unhberg (sanft). Sind Sie hinlänglich von meiner Unschuldüberzeugt?
Laren lgibt Ihm de» Brief).
Unhberg (durchliest Ihn still; da er endigt, weint er, und gibt ihnzurück). Gott Lobl Nun setzen Sie zu so mancher Güte nochIhre Fürbitte um die Erlaubniß, daß ich jetzt von hier gehen darf.
Laren. Was verlangen Sie?
Unhberg (schwermüthig). Ich kann hier nicht mehr bleiben.
Laren. Stille Verbannung soll Ihre Genugthuung seyn?
Unhberg. Genugthuung? Das stolze Wort ziemt mirnicht. Ich sündigte an Ihrer Ruhe. Mußte ich auch noch dasGlück meines WohlthäterS stören?
Laren. Sophie ist meine Schwester.
Unhberg. Wie?
Laren. Meiner Mutter Tochter. — Nichts mehr davon.
Unhberg. Wir Unglücklichen! cumarmt ihn.) Ach! so hei-ligt gleicher Kummer unsre Freundschaft wieder.
Laren. O Nuhberg I daß Ihr Glück bei mir stände! —
Unhberg. Ich schwärme keine eitlen Träume.
Laren. Nie wollen wir uns trennen.
Unhberg. Ich fühle zu sehr, wer ich bin. Wer mir dieHand reicht, wird m mein Schicksal verwickelt.
Laren. Was Sie bekümmert, ist in den Herzen guterMenschen längst verjährt. Verlassen Sie diese Dienste — dem