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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
Entstehung
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Löhberg. Die Nacht bricht ganz herein. Abschied vonIhrem alten Vater darnach sehne ich mich.

öaron (geht ln da« Katlnrt. Der Gcheimerath kommt mit ihin.)Und alle meine Bitten vermögen nichts.

Gcheiiiirrath. Ruhberg Ihr Entschluß bekümmertmich. Was wollen Sie in der weiten Welt

Lu Hb erg. Durch mein Elend Tugend lehren.

Geheime rath. So allein ohne Aussicht Krankheitkann Sie ansallev.

Ln Hb erg. Ein alter treuer Diener begleitet mich. Wohlmir, wenn ich in seinen Armen unter sreiem Himmel sterbe. Erscharre mich weg, daß niemand weiß wohin, soGehelmcrath. Ich darf Sie nicht lasten.

Lu Hb erg. So erlöscht mein Andenken und meine Schande.

Fühlt bann einst eine ahnende Seele hier litt ein Unglück-licher den letzten Kampf, und kehrt gern wieder hin, wo ich schlafe

so brauche ich keinen Grabstein.

Gcheimerath. Ihre Reue, Ihre strenge Tugend gegenSich erwirbt Ihnen meine herzlichste Liebe.

LiiHb erg. Ich verdiene sie nicht, aber ich fühle sie.Mein Dank ist nur ein Wunsch; möchte er doch erfüllt werden!Sie würden dann noch oft meiner gedenken. Der Himmel lasteSie ganz überzeugt werden, was Sie an Ihrem Sohne haben.(Er umarmt trn Baron.)

Gcheimerath. Ruhberg I O Gott! daß ich Sie ganzglücklich machen dürfte!

Lu Hb erg (küßt scinr Hand). Leben Sie wohl theurerWohlthäter, der mich