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sauft meine Thräuen herab; und segnet der Himmel meine Arbeitmit Regen und Sonne, o so sehe ich meine Saat aufgeheu. —Von Diirre und Nässe werde ich leiden, aber nichr von Menschen.Nimmer ruhe mein Pflug I so schlafen meine Leidenschaften. Nachtserbarmt sich meiner die gütige Natur, und schenkt mir Schlaf. —Hab' ich das — o so wird mir die einfache wahre Weisheit zuTheil, die für die Spanne Leben taugt, die uns gegeben wurde. —Ich finde es besser.
Christian. Nun aber — wenn Sie Ihrer Liebe ent-sagten —
L » hl> crg. Und bliebe hier? — So verkaufte ich meinemgroßmütbigen Wohlthäter ein Wort der Höflichkeit für eine Auf-opferung. — Sind die HauSakten des Geheimeralhs zusammengelegt'?
Christian. Wie? — Ja, ich glaube. Es ist alles be-sorgt. was mir auf dem Zettel befohlen war, den Sie schickten.
Luhbcrg. Mein Koffer ist gepackt? gut! Im nächstenOrte verkaufen wir die Sachen; ich brauche sie nun nicht mehr.— Weine nicht, ehrlicher Alter! Sieh, wenn jede« Ding, alleUmstände — alles und alles mir sagte: Widerwärtigkeit soll meinLoos sehn - so gibt es im Unglück keine Erleichterung, als Ent-schlossenheit. — Warum zögern — auswcichen — widerstrebenund zagend zum Ziel sortgeschleppt werden? Ich entsage demKampf gegen mein Unglück — das Meinige ist gethan: laß nunElend das Seinige tbuni — Hier bin iib! — — Da sindzwei Louisd'or; wenn wir hier Kleinigkeiten schuldig sind, so be-zahle sie damit.
Christian <Thr»nen verbergend). Wir sind niemand schuldig.
K u h li c r g. Um so bester! Mein Patent ist bei den Haus-alten?