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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
Entstehung
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sauft meine Thräuen herab; und segnet der Himmel meine Arbeitmit Regen und Sonne, o so sehe ich meine Saat aufgeheu.Von Diirre und Nässe werde ich leiden, aber nichr von Menschen.Nimmer ruhe mein Pflug I so schlafen meine Leidenschaften. Nachtserbarmt sich meiner die gütige Natur, und schenkt mir Schlaf.Hab' ich das o so wird mir die einfache wahre Weisheit zuTheil, die für die Spanne Leben taugt, die uns gegeben wurde.Ich finde es besser.

Christian. Nun aber wenn Sie Ihrer Liebe ent-sagten

L » hl> crg. Und bliebe hier? So verkaufte ich meinemgroßmütbigen Wohlthäter ein Wort der Höflichkeit für eine Auf-opferung. Sind die HauSakten des Geheimeralhs zusammengelegt'?

Christian. Wie? Ja, ich glaube. Es ist alles be-sorgt. was mir auf dem Zettel befohlen war, den Sie schickten.

Luhbcrg. Mein Koffer ist gepackt? gut! Im nächstenOrte verkaufen wir die Sachen; ich brauche sie nun nicht mehr. Weine nicht, ehrlicher Alter! Sieh, wenn jede« Ding, alleUmstände alles und alles mir sagte: Widerwärtigkeit soll meinLoos sehn - so gibt es im Unglück keine Erleichterung, als Ent-schlossenheit. Warum zögern auswcichen widerstrebenund zagend zum Ziel sortgeschleppt werden? Ich entsage demKampf gegen mein Unglück das Meinige ist gethan: laß nunElend das Seinige tbuni Hier bin iib! Da sindzwei Louisd'or; wenn wir hier Kleinigkeiten schuldig sind, so be-zahle sie damit.

Christian <Thr»nen verbergend). Wir sind niemand schuldig.

K u h li c r g. Um so bester! Mein Patent ist bei den Haus-alten?