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Schuld an allem; mein Gewissen sagt es mir oft! Sohn! be-daure mich und wähle eine andre.
Larou. Meine Wahl ist gut, trefflich, weise — und doch?Was ist er, dem mein Herz geopfert werden soll? — Familienhaß?fehlerhafte Genealogie? — Was ist er, das wichtiger ist. als dasUnglück Ihres Sohnes?
Gehrimcrath. Du sollst alles wissen! (Schmerzlich.) Ach!Du mußt alles wissen! — nur gönne mir Erholung — cs kamso schnell — so unerwartet — ich bedarf Erholung, um mich zumeinem leiden zu stärken. — Wir sehen uns wieder. (Er geht ab.)
Eitfter Austritt.
Kapellmeister Nebel. Der Baron. Hernach Meyer.
Larou (geht, da er Nebel» kommen sieht).
Nrbcl. Herr Baron!
Larou. Ich bin nicht aufgelegt zu reden.
Nebel. Ein einziges Wort! — Verzeihen Sie gnädigst —es ist sehr dringend.
Larou. Hatte ich Ihnen aufgetragen, was Sie über dieGräfin mich ausgefragt hatten, ihr zu überbriugen?
Nebel. Ich glaubte Ihnen einen Dienst zu leisten, wennich Ihnen eine unangenehme Erklärung ersparte. — Ich glaubteIhre Freundschaft zu gewinnen, so wie ich auch — doch nichtsmehr davon; es ist mir fehlgeschlagen. Sie rechnen mir gutenWillen als Vergehen an — in der Stimmung würde ich meinesZwecks verfehlen; es ist also besser, ich schweige, und —
(Er will geht»)