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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
Entstehung
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knhdcrg. Danke ich meinem Wohlthäter, wenn ich meinenFreund verrathe?

Gchcimcrath. Der Vater will den Sohn glücklich machen.

Lu Hb erg. Durch Zwang

Vthclmcralh. Wer bin ich?

Nuhbcrg. Durch Werth des Mannes und Güte, wirsUeberredung der schrecklichste Zwang.

Gchcimcrath. Junger Mensch, ich hätte nicht geglaubt,Sie kalt und verlegen zu sehen, wenn Vatersorge Angsttropscn aufmeine Stirne treibt. (Gleichgültig.) Haben Sie den Ehecontractfür Fräulein Sophien?

Unhbcrg (indem er ihn übergibt). Selbst von Wort zu Wortgeschrieben.

Gchcimcrath. Sie haben noch mehrere Akten aus meinemHauSarchiv; schicken Sie mir sie.

Nnhbcrg. Die Bewegung, worin ich Euer Excellcn; sehe

Gchcimcrath (mitten in RuhbergS Rede kalt und laut). GutenMorgen, Herr Rnhberg I (Geht ab.)

Kuhbrrg. Wie? beschimpft abgewiesen ohne Ur-sache, ohne Klage ohne Recht? Sty er Monarch, ich binunschuldig I (Will rasch »ach dem Cabinet, bleibt auf einmal stehen.)Unschuldig? Ziemt mir der Stolz des Unschuldigen? Ich Un-glücklicherl So wird mich meine Schande bi« ins Grab ver-folgen. Ich muß von hier weg l