Siebenter Auftritt.
Meyer. Nuhberg. Hernach »er Geh cimerath.
Meyer. Seine Excellenz werden gleich hier seyn. — Meinweither Herr Sekretär, oder nunmehriger Herr Direktor halteneinem vieljährigen Diener eine Bitte zn gute. Mein alter Herrgrämt sich, Sie wissen wohl, warum — wie es in der Familiefleht — (Er zieht sich a» das KMnet.) Reden Sie dem jungenHerrn zu — Sie können es —
Geheim erath (tritt ein).
Meyer (thut, als hörte er ihn nicht). Der junge Herr ist gut,aber er hat böse Freunde.
Ge Hermerath. Er ist ja sehr in Eifer! Laß Er unsallein, mein guter Meyer. —
Meyer (geht ab).
Geheim crath. Nun — Sie sind meinen Geschäften untreu?
Rn Hb erg. Jhro —
Gehe! m crath. Gern ließ ich Ihr Glück meinem Ver-gnügen Vorgehen; indeß wünschte ich doch, daß Sie Sich Ihrenbisherigen Arbeiten in der Stille nicht entzögen.
Kuhbcrg. Diese väterliche Behandlung rührt mich in einemGrade —
Geheim crath. Der gute Bezannetti — er ruhte nichteher, bis ich die Unterschrift des Fürsten für Ihr Diplom hatte!— Hier ist es.
Kn Hb erg. Mein Schicksal will es, daß ich selbst dieserGnade Hinderniß in den Weg legen soll: die Caution —
Geheim crath. Sehen Sie, wie Ihre Freunde um IhreLiebe wetteifern. Bezannetti's Revers für diese Caution war mirkaum vorgelegt, so bot ein anderer Mensch sich eben dazu an.
Jffland, theatral. Werke IX. 5