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Sechster Austritt.
Meycr. N» Hb erg.
Mryrr. Ach — sehen Sie doch — guten Morgen —
Uuhbcrg. Melden Sie Seiner Excellenz meinen Respekt,und daß ich hier wäre!
Meyer. Zn Befehl! — Ei hm! — Da muß man ja wohlgratuliren? — Nun, unser Herr Golt erhalte Sie, so —
UnHb erg. Ich danke Ihnen.
Meyer. So alle Jahre höher! — „Was — sagte ichheute zu einem, der meinen wollte, es ginge ein wenig rasch mitIhnen — was wollt ihr? Was er hat, verdient er I so ein braverHerr! so ein hübscher Herr!" — Nun, es ist wahr, ich habe allmein Tage nicht so einen schönen Herrn gesehen! — (Ihn, in» Ohr.)Jetzt noch eine hübsche reiche Braut! — Je nun, wer weiß? —Noch nichts LiebeS bei uns ausgesucht? he?
Kn Hb erg. Nein — Ich vermuthe, Ihre Excellenz eilen.
Meyer. So geheimnißvoll? Sie haben Recht! — „AufGott gebaut — keinem Menschen getraut!" — Aber ich weiß, wasich weiß!
kllhbcrg (betroffen). Was wißen Sie?
Meyer. Ich will Sie gleich melden. (Geht ins Kabine« ab.)
kuhbcrg (nach kurzer Pause) Ich kann nicht vermutheu, daßder Mensch etwas bei seiner Frage dachte — und doch bin ich sehrerschrocken! Warum? — Ich hoffe ja nichts mehr! — Wäre esdoch erst Abend! Jede Miuule ängstet mich — Ich halte nichtsauf Ahnungen; aber mir ist, als ob bei jedem Schritt mein Schutz-geist mir zuriefe: fort von hier! — Ich fühle mich — wie einSterbender, der sein Haus bestellt — Ach wollte Gott!