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Treue — und wenn mein Grab die Staffel zu Ihrem Glücksehn könnte.
Laron. Ach, lieber Ruhberg — meine Brnst ist zu engefür meine Freude — (Er geht einigemal umher ) Ich war auchlange nicht glücklich I
Knhberg. Ich glaube es, denn Sie haben Gefühl, undkennen die große Welt.
Laron. Ich hatte keinen Freund und kein Mädchen; —und nun Hab' ich beides.
Kuhberg. Beides?
Laron. Wie schwer ich ein Weib finden konnte, vermuthenSie wohl. Ich will eine Frau, die durch die Achtung, die sieverdient, mir für meine Liebe bürgt; wenn die Figur verblüht, mußder Charakter sich vervollkommnen; und indem ich meine Frauliebe, werde ich ein besserer Mensch.
Kuhberg. Aufrichtig — ich glaubte, Sie wären der Ehenicht hold.
Laron. Einst hatte ich Leidenschaft für eine Dame vonseltenem Geist und Herzen. Sie liebte einen andern. Den Elternwar es genug, daß sie durch mich ein HauS halten konnte, um siezwingen zu wollen. Ich trat zurück — aber meine Leiden warenheftig und dauernd.
kn Hb erg. Ihre Handlung war edel l
Laron. O lieber Ruhberg, meine Mutter, eine der vor-trefflichsten Frauen, die ich kenne, ward gezwungen, einembraven Jüngling zu entsagen, um meinen Vater zu heirathen.Zum Glück liebte er sie so sehr, daß er jetzt nicht ohne Trauervon ihr reden kann. — Allein sie war doch unglücklich — undstarb vor Gram I — Doch, ich ermüde Sie —