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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
Entstehung
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Auhlicrg. Es ist mir sehr wichtig, was Sie bei IhrerWahl leitete.

Saran. Sehr großen Eindruck hat die Gräfin Louise aufmich gemacht

tinhdcrg (heiter). In der Thal? Ist

Larou. Sie wird eine vortreffliche Gattin,tknhberg. Das wird siel (Umarmt ihn) Gott segne ihrenGemahlI Ach l Sie wissen nicht lieber Baron! in demAugenblick dieser Wahl machten Sie drei Glückliche.

Laron. Nehmen Sie Ihren Glückwunsch nicht zurück, wennihn auch die Gräfin nicht mit mir theilt. Ich liebe eine andere,k »Hb erg. Eine andre? Bon Adel?öaron. Mir gleich. Die Gräfin lieber Rnhberg, hateinen überwiegenden Hang zur Schwermuth. Kenne ich michrecht, so ist das auch meine Krankheit. Hätte nicht diese Gleich-heit tief greifender Gefühle unlerm Leben die Einförmigkeit gebenkönnen, die in die Länge nicht glücklich macht? Meine Geliebtemag nicht so schön seyn, als die Gräfin wenigstens werdenandere das finden aber sie ist so gut, so edel als sie. Siehaßt unsre großen freudenleeren Versammlungen ist nicht glück-lich, als in einfacher Freude. Das Traurige behandelt sie miteiner Würde und Innigkeit Leiden mit heroischer Entschlossen-heit. Freilich schwärmt sie wohl auch, aber so erhebend, und aufdem Punkt des Schmerzen«, wo andre in tiefen Gram ohne Ret-tung versinken, sagt bei ihr der Uebergaug zu sanfter weiblicherHeiterkeit:Das Leben eilt, der Freuden sind wenige: laßt unssie schuldlos genießen!"

Knh bcrg. Das ist Sophie Wartenfels lüaron (umarmt ihn). Nicht wahr! sie ist es?

L u h Ii cr g. Werden Sie wieder geliebt?

Larou. Ich vermuthe. Gleich anfangs sagte ich ihr einige