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Auhlicrg. Es ist mir sehr wichtig, was Sie bei IhrerWahl leitete.
Saran. Sehr großen Eindruck hat die Gräfin Louise aufmich gemacht —
tinhdcrg (heiter). In der Thal? Ist —
Larou. Sie wird eine vortreffliche Gattin,tknhberg. Das wird siel (Umarmt ihn) Gott segne ihrenGemahlI — Ach l Sie wissen nicht — lieber Baron! in demAugenblick dieser Wahl machten Sie drei Glückliche.
Laron. Nehmen Sie Ihren Glückwunsch nicht zurück, wennihn auch die Gräfin nicht mit mir theilt. — Ich liebe eine andere,k »Hb erg. Eine andre? — Bon Adel?öaron. Mir gleich. — Die Gräfin — lieber Rnhberg, hateinen überwiegenden Hang zur Schwermuth. — Kenne ich michrecht, — so ist das auch meine Krankheit. Hätte nicht diese Gleich-heit tief greifender Gefühle unlerm Leben die Einförmigkeit gebenkönnen, die in die Länge nicht glücklich macht? — Meine Geliebtemag nicht so schön seyn, als die Gräfin — wenigstens werdenandere das finden — aber sie ist so gut, so edel als sie. Siehaßt unsre großen freudenleeren Versammlungen — ist nicht glück-lich, als in einfacher Freude. Das Traurige behandelt sie miteiner Würde und Innigkeit — Leiden mit heroischer Entschlossen-heit. Freilich schwärmt sie wohl auch, aber so erhebend, und aufdem Punkt des Schmerzen«, wo andre in tiefen Gram ohne Ret-tung versinken, sagt bei ihr der Uebergaug zu sanfter weiblicherHeiterkeit: „Das Leben eilt, der Freuden sind wenige: laßt unssie schuldlos genießen!"
Knh bcrg. Das ist Sophie Wartenfels lüaron (umarmt ihn). Nicht wahr! sie ist es?
L u h Ii cr g. Werden Sie wieder geliebt?
Larou. Ich vermuthe. Gleich anfangs sagte ich ihr einige