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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
Entstehung
Seite
37
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Christ lau. Ermannen Sie Sich! Geben Sie Sich nichtnoch

Nutzberg. Ich kann nicht hier bleiben, ich fühl' rs!

O Vater! wenn Du um bas Schicksal Deines armen,reuigen Verirrten weißt schrecklich ist Deine Prophezeiungerfüllt! Sieh, in diesem Augenblicke, wo Tod Tod! dieeinzige Labung für mich ist gedenke ich meines Versprechensund lebe!

Christian. Und Ihre Mutter

Unhbcrg (sanfter!. Ach Gott!

Christian. Wollen Sie ihr den einzigen Trost nehmen?was schrieb sie neulich noch?Deine Briefe, Eduard, erhaltennoch das Licht, das eben verlöschen will!" Was sie wohl jetztschreibt? (Er nimmt den Brief heran« ) Da! Ach möchte er denTrost in Ihr Herz gießen, den Ihnen Ihr alter Diener wünscht!ttilhbrrg (erbricht, liest stille, trocknet sich die Augen). Endlich!

Gottlob I

Christian. Was ist?

Kuhberg. Das Haus ist für eils tausend Lhaler verkauft

die fünf tausend Thaler find an den würdigen alten Mannzurllckbczahlt das übrige bekommt meine Schwester

Christian. Gottlob!

Unhbcrg (liest weiter)Liebe für Deine Mutter inallem Unglück auf Dein Herz gerechnet" (Er seufzt und nimmtden andern.) Christian I Sie hat wieder Farbe und Schlaf,sagt meine Schwester sie geht wieder aus! sie geht wieder aus!(Innig.) O Gott!

Christian. Neulich übernahm mich der Kummer, da sagtenSie: Christian, wir müssen Geduld haben, wenn uns nur dann