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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
Entstehung
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und wann der Himmel eine Frendenthräne schenkt I Wie? Oderwäre das keine Frendenthräne, was mitten im Leiden da auf derSchwester Brief hinfällt?

kuhbcrg (»och immer lesend). Guter Mann!

Christia». Wen-, Sie nun der Mutter doppelt die Freudegewähren, die dem Vater hätte werden können?

kn Hb erg. Ach, wir hätten gan; für diese Mutter gelebtSophie und ich l Ihr Herz verstand sie so gut nur ansden Briefen I

Christian. Die Vorsicht ist nicht unversöhnlich!

Lahberg. Sie ihut keine Wunder für Verbrecher; und dasLaster straft sich in seinen uothwendigen Folgen selbst!

Christian. Wenn nun diese Sophie noch die Krone Ihre«Leidens würde wenn nnr Geduld zum Ziele führte wenn

-ach, ich kann es nicht so sagen Sie sind ein verständiger

Herr, und misten das bester als ich! aber ich liebe Sie, und ichspreche jetzt ja ich spreche im Namen Ihrer ganzen Familiemit Ihnen. Der junge Baron ist Ihr Freund vertrauenSie Sich ihm ganz an.

Lahberg. Ich werde beschimpft!

Christian. Einmal habe ich mirS vorgenommen, vomHerzen weg mit Ihnen zu sprechen so so sordre ich esjetzt als eine Belohnung! Sie sollen dem Anschein nicht weichen

den Spitzbuben das Feld nicht lasten. Es geht Ihnen gut

es muß Ihnen gut gehen das behaupte ich für Leidenist Lohn! Wollen Sie? E« gereut Ihnen, wahrlich nicht.

Lahberg. Freund im Elend! Dankbar für Gutthaten,die Du mäßig nahmst, wo andre schwelgten von allen Haus-freunden meines Vaters der einzige, der aushielt der sein Herzund seinen letzten Heller mit mir theilte Dein Rath setz mir