Druckschrift 
9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
Entstehung
Seite
10
Einzelbild herunterladen
 

Meyer.Er wollte seinen Herrn sprechen I Er müßteseinen Herrn sprechen I"

Lcravnctti. Nun?

Meyer. War der Kerl verstehn Sie mich so verstört

so ängstlich so wunderlich! Hm! sagte ichgehe Er mitin die Krone, ich will Ihn traktiren" wie ich die Krone nenne

-will er gar aus der Haut fahren will nicht fort Ich

thue empfindlichbin auch nicht auf der Straße gefunden"sagte ich;werfe meine Freundschaft nicht jedem an den Hals!"

Kurz, ich bring' ihn endlich fort! Wir kommen hin-

er trinkt wenig spricht nicht

Lerauuctti. Sonderbar!

Meycr. Findt stch's, nach langem Hin- und Herreden mitWirth und Gästen, daß in der Krone zwei Magdeburger Kauf-leute wohnen, und daß die Herren Landsleute find.

Lcjannc 1 tt. Gefunden? Bravo Meyer I

Mcyer. Die reißen die Augen gewaltig auf! HerrChristian spielt alle Farben verschüttet den Wein hustet undbringt das Tuch nicht vom Gesicht. Ich erlauben Sieich trinke und trinke; ich sehe und höre nichts; stelle mich be-nebelt, gähne spreche von zu Bette gehn, und laste michvon dem alten Spitzbuben nach Hause bringen; geh' abernüchtern und grade gleich wieder in die Krone; hänge mich andie Kaufleute, bringe das Gespräch auf Herrn Ruhberg

Le; an nettl. Meisterlich! meisterlich!

Mcyrr. Die zucken die Achseln schweigen sehensich an und ich bringe hol' mich nichts heraus.

öezannrlti. O verdammt!

Meyer. Erlauben Sie! der Eine verstehen Sie mich