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— 1Z3 —
L.HI.
Sonett.
Ä^cnn dir verführerische Blicke winken.
Daß ich vom Pfade nicht der Tugend scheide,Verhinderst du, daß ich auf ihm nicht gleite,Wenn's in der Schönheit Arme drängt zu sinken.
Der Wollust Küsse dürstet mich's zu trinken.
Ein Engel stehest du jedoch zur Seite,
Beschützend gebend sicheres Geleite,
Ob Firmamcnte gleich von Augen blinken.
So, rettend, führe mich durch's ganze Leben,
Du, Himmlische, vom Himmel mir gesendetUnd liebend laß' mich einst zu ihm entschweben.
Dich sieht mein Geist und nie wird mehr verblendetDer Blick von Sinnenlust, die nie gegebenBefriedigung, den Frieden nur entwendet.
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