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Zinn.
dem nassen Wege eben so unauflöslich ist, als das in derNatur vorkommende. Sein spec. Gew. ist 6,64, das desnatürlichen krystallisirten Zinnoxyds ist 6,92 bis 6,96.
b) Wenn Zinnfeilspähne oder ein feingeriebenes Zinn-amalgam mit 3 bis 4 Mal ihres Gewichts rothem Queck-silberoxyd gemischt und in einer Retorte destillirt wer-den, so erhält man Quecksilber in metallischer Form, undes bleibt Zinnoxyd von weifser Farbe in der Retorte zu-rück, das aber übrigens an Zusammensetzung und Eigen-schaften dem vorhergehenden ganz gleich ist. Man erhältes auch, wenn das Gold aus geglühetem Goldpurpur mitKönigswasser ausgezogen wird.
cj Wenn rauchendes Zinnchlorid ('Spiritus Libavii),dessen Bereitung ich unter den Salzen anführen werde, inWasser aufgelöst und mit kaustischem Alkali gefällt wird,so erhält man eine gelatinöse Masse, die nach dem Trock-nen weils bleibt, wie kleine Stücke Glas aussieht, befeuch-tetes Lackmuspapier röthet, und durch Glühen gelb undunauflöslich wird. Sie ist dunkel, so lange sie beifs ist,wird aber während des Abdampfens braun, roth und end-lich gelb. Im geglüheten Zustande ist sie auf dem nas-sen Wege unauflöslich.
Das mit Salpetersäure bereitete Oxyd hat Eigenschaf-ten, die man bei dem mit einem Alkali, z. B. Ammoniak,aus Spiritus Libavii erhaltenen, nicht findet, welchesmich veranlafste, eine Zeit lang das letztere als eine nie-drigere Oxydationsstufe anzusehen. Da ähnliche abwei-chende chemische Eigenschaften bei Körpern, die aus den-selben Bestandtheilen in derselben Proportion bestehen,alle Aufmerksamkeit verdienen, so werde ich ihre we-sentlichsten Verschiedenheiten hier darlegen.
Das Oxyd durch Salpetersäure,
Wird nicht in Salpeter-säure aufgelöst, nicht ein-mal, nachdem das Oxyd vor-her mit Ammoniak behandeltworden ist.
Das Oxyd von Spiritus Libavii.
Wird in noch feuchtem Zu-stande bis zu dem Grade inSalpetersäure aufgelöst,dafs die Flüssigkeit einen zu-sammenziehenden Geschmack
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