Zinnoxyd. 273
Das Oxyd durch Salpetersäure.
Wird nicht in Schwefel-säure aufgelöst, auch wennsie concentrirt ist. Aber dasUnaufgelöste hat Schwefel-säure aufgenommen, ist auf-geschwollen und gelblich.Wasser zieht wieder dieSäure aus.
Wird beinahe gar nicht vonChlorwasserstoffsäureaufgelöst, aber verbindet sichdamit zu einem in der über-schüssigen Chlorwasserstoff-säure unauflöslichen Salze.Wenn die Säure abgegos-sen, und das Unaufgelöstemit ein wenig Wasser ge-waschen wird, so löst es sichnachher in zugegossenem,reinem Wasser auf; aber eswird wieder niedergeschla-gen, wenn man es mit Clilor-wasserstoffsäure versetzt. EsII.
Das Oxyd von Spiritus Libnvii.erhält. Die Auflösung s^tztnach und nach Zinnoxyd ingelatinösen Klumpen ab undcoagulirt sich, wenn sie zu—f— 50° erwärmt wird. Setztman salpetersaures Ammo-niak zu, so bleibt die Flüs-sigkeit klar in dem gewöhn-,liehen Wärmegrade der Luft.Behandelt man das durchErhitzen niedergeschlageneOxyd zuerst mit Ammoniakund dann mit Salpetersäure,so wird es wieder aufgelöst.
Löst sich in Schwefel-säure auf, auch wenn sieverdünnt ist. Die Auflösungwird durch Kochen nichtniedergeschlagen.
Wird in Chlo r wasser-stoffsä ure leicht aufgelöstund schlägt sich von einemUeberschuls an Säure nichtnieder. Die Auflösung bleibtbeim Kothen klar. Eben soverhält es sich, wenn dasOxyd erst in Salpetersäureaufgelöst gewesen, durchWärme daraus abgeschiedenund darauf in Chlorwasser-stoflsäure aufgelöst war. S/ti-rilns IJbavii lälst sich in al-len Proportionen mit Chlor-wasserstollsäure mischen,ohneIS