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"Wismuth.
sernen Kolben und läßt Phosphor darauf fallen, so subli-mirt sich der Phosphor, ohne sich damit zu verbinden,und das Metall enthält nur eine Spur von Phosphor.Wenn im Gegentheil in eine Auflösung von salpetersau-rem Wismuth Phosphorwasserstofifgas geleitet wird, soschlägt sich schwarzes Phosphorwismuth nieder. Es giebtin der Destillation seinen ganzen Phosphorgehalt ab undes bleibt Wismuth zurück. Man kennt noch keine Ver-bindung dieses Metalls mit dem Kohlenstoff.
Mit Wasserstoff soll Wismuth, nach RuhlandsAngabe, verbunden werden können, wenn man, bei Zer-setzung des Wassers mittelst der elektrischen Säule, Wis-muth als negativen Leiter anwendet. Die Oberfläche desMetalls schwärzt sich, und es bildet sich das Wasserstoff-wismuth in schwarzen Dendriten. Die Eigenschaften die-ses Körpers sind übrigens nicht untersucht.
W ismuthlegirungen.
Mit den Metallen verbindet sich Wismuth leicht undträgt öfters dazu bei, die Verbindung leichtflüssig zu ma-chen. Mit den Radikalen der Alkalien verbindet sichWismuth im Zusammenschmelzen leicht. Wasser ziehtdas alkalische Metall unter Entwickelung von Wasser-stoffgas aus, und das Wismuth bleibt pulverförmig zurück.Vauquelin hat gefunden, dafs, wenn Wismuth mit sau-rem weinsteinsauren Kali geglüht wird, so wie ich esbeim Antimon angeführt habe, man eine Legirung vonWismuth und Kalium erhält. Serrullas hat nachherdiese Versuche wiederholt und auch für das Natronsalzbestätigt. Mit Selen verbindet sich Wismuth leicht undmit einer schwachen Feuererscheinung. Die Verbindungfliehst im Glühen mit einer spiegelnden Oberfläche. Ab-gekühlt giebt sie eine silberweifse, glänzende, im Bruchestark krystallinische Masse. Zum Arsenik hat das Wis-muth eine eben so schwache Verwandtschaft, wie zumPhosphor, so dafs es von der Hitze ausgetrieben wird,und, nach Bergmans Versuchen, enthält das rückstän-dige geschmolzene Metall nur Arsenik. Man erhält