Wisirralh.
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tall sei. Es kommt meistens gediegen vor. Man findetes bisweilen mit Schwefel verbunden und sehr selten oxy-dirt. Man erhält das Wismuth meistens aus dem gediege-nen Wismuth, welches in Sachsen, Böhmen und Sieben-bürgen vorkömmt, und zwar auf die Art, dafs man dasErz zwischen Kohlen oder Holz erhitzt, wobei das Metallausfliefst und in einer Grube unter dem Ofen gesammeltwird. Im Jahre 1770, als man bei Gregersklack amBispberge in Dalarne nach Metallen suchte, und dabeidurch Anwendung eines gegen den Felsen gestellten Holz-feuers sprengte, flofs eine bedeutende Menge geschmolze-nes Wismuth heraus. Man hat dieses Metall nachher andemselben Orte gesucht, aber nur einige Stufen für Samm-lungen davon gefunden. Das auf diese Weise aus derGangart ausgeschmolzene Metall kommt im Handel vorund ist nicht tlieuer, wenn man die Seltenheit seines Vor-kommens berücksichtigt. Es ist jedoch so nicht rein, son-dern es enthält Arsenik, Eisen und vielleicht auch andereMetalle. Es wird davon gereinigt, wenn man das Me-tall in Salpetersäure auflöst, die klare Auflösung mit Was-ser mischt, welches das Wismuth abscheidet und die an-dern Metalle zurückbehält, worauf man den Niederschlagtrocknet, mit etwas schwarzem Flufs mischt und bei ge-lindem Feuer in einem Tiegel reducirt, wobei sich dasMetall in einem Klumpen am Boden sammelt. Chau-det giebt folgende Methode an: Wismuth, so wie manes im Handel erhält, wird auf einem Test oder einer sol-chen Kapelle, die gewöhnlich zum Abtreiben von Silber-proben angewandt werden, geschmolzen, wobei das Me-tall oxydirt wird und sich in die Kapelle einsaugt. Manmischt darauf diese Kapellrnasse mit 2 Tli. schwarzemFlufs und erhitzt sie, wobei das Wismuth reducirt wird.W r enn man diese Operation noch einmal wiederholt, soerhält man ein ziemlich reines Metall.
'Wismuth ist weifs von Farbe, hat beinahe das Anse-hen von Antimon, hat aber einen Stich in’s Rothe undist mehr bestimmt krystailinisch. Es hat vielen Glanz, istspröde und kann leicht gepulvert werden. Das reine