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2,1 (1826)
Entstehung
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Wismulh.

er nach und nach gelb, und endlich nach ein Paar Wo-chen orange. Die nämliche Verbindung wird erhalten,wenn man ein alkalihaltiges Uranoxydhydrat mit Wasseranrührt, Schwefelwasserstoff unter stetem Umrühren lang-sam durchstreichen läfst, und, wenn die Farbe die gehö-rige Tiefe erhalten hat, die Operation unterbricht. Wirdsie zu lange fortgesetzt, so geht das Oxyd ganz in Schwe-feluran über und wird schwarz. Diese Verbindung scheintein Oxysulphuretum zu sein, d. h. eine Verbindung vonSchwefeluran mit Uranoxyd. In der Hitze giebt sie schwef-lichte Säure, Wasser und Uranoxydul. Chlorwasserstoff-säure löst sie auf, hinterfäfst Schwefel und entbindet Schwe-felwasserstoffgas. Wird das auf nassem Wege gebildeteSchwefeluran wohl ausgewaschen und getrocknet, so be-kommt man eine harte, zusammengebackene, schwarzeMasse, die aber kein Schwefelmetall enthält, sondern nurein inniges Gemenge von Uranoxydul und Schwefel ist.Digerirt man es mit Chlorwasserstoffsäure, so löst sich dasOxydul nach und nach ohne Gasentbindung zu einer grü-nen Flüssigkeit auf, und der Schwefel bleibt in losenFlocken zurück.

Mit dem Phosphor kennt man noch keine Verbin-dung des Urans. Mit Kohle, Bor und Wasserstoffscheint es sich nicht zu verbinden.

Kalium reducirt das Uranoxydul und giebt eine Le-girung, die sich in der Luft von selbst entzündet. Ichhabe schon erwähnt, wie dergleichen Verbindungen desUrans mit anderen Metallen, durch Reduction von uran-sauren Metallsalzen, mittelst Wasserstoffgas erhalten wer-den. Sie sind, so viele bis jetzt untersucht sind, sämmt-lich pyrophorisch.

9. Wismuth. (Bismuthum.)

Wismuth ist ein, schon in der Vorzeit, bekanntes Me-tall, welches jedoch die Alten öfters mit Zinn und Bleiverwechselten. Stahl und Dufay zeigten zuerst, dafses ein eigenes, von anderen bestimmt verschiedenes Me-