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Gold.
Schwefel unaufgelöst Zurückbleiben, Der Schwefel wardin einem Tiegel abgeraucht, und das Gold bleibt zurück.Leichter geschieht vielleicht diese Probe, wenn man dasSchwefeleiseh röstet, bis der Schwefel weggebrannt ist,und das Eisenoxyd in Chlorwasserstoffsäure auflöst, wobeidas Gold mit einem Antheil Kieselsäure zurückbleibt; eswird gewaschen, mit Borax vermischt, geschmolzen, dasMetall abgeschieden und zuletzt gewogen.
Um aus solchem Golde, welches gewöhnlich im Han-del vorkommt, ein völlig reines Gold zu erhalten, löstman das Gold in Königswasser auf, und schlägt die Auf-lösung mit schwefelsaurem Eis'enoxydul nieder, digerirtden gewaschenen Niederschlag mit Chlorwasserstoffsäure,und schmilzt ihn darauf mit Salpeter und Borax zu einemKlumpen zusammen.
Die Farbe und die äufseren Charaktere des Goldessind allgemein bekannt. Es verändert seinen Glanz nichtin der Luft oder im Feuer. Es ist in seinem reinen Zu-stande beinahe eben so weich wie Blei, und ist von allenMetallen das geschmeidigste. Es wird hart, wenn manes zusammenschmiedet, und das legirte Gold erhält Risse,wenn es weiter geschmiedet wird. Es mufs daher vonZeit zu Zeit geglüht werden, um zur gehörigen Dünneausgeschmiedet werden zu können. Die Dehnbarkeit desGoldes hat beinahe keine Gränze. Ein Gran Gold kannzu einem 500 Fufs langen Drathe ausgezogen werden, undman schlägt das Gold zu Blättern aus, die nicht mehr alsZoll an Dicke haben. Seine Ausdehnung gehtbei den Goldgalonen noch weiter. Man überzieht einenSilbercylinder mit seines Gewichts Gold, und dieserwird zum feinen Drath ausgezogen, wovon 3 Ellen 1 Granwiegen, und worin das Gold ^ vom Volumen des Drathsausmacht. Reaumur überzog 360 Th. Silber mit 1 Th.Gold, und zog dieses zu einem Drath aus, wovon 3 Ellenauf einem Gran gingen. Darauf wurde der Drath zurBreite von Zoll ausgewalzt, wodurch er zugleich umverlängert wurde. Das Vergröfserungsglas konnte jedochnicht den geringsten Flecken von unbedecktem Silber ent-