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2,1 (1826)
Entstehung
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Gold.

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nicht davon zerstört werden. Man hat es mit Kupferund Gold zusammengeschmolzen, und hat geschmeidigeLegirungen erhalten, die von Königswasser vollkommenaufgelöst werden. Ich habe angeführt, dafs es, wenn esmit Quecksilber gefällt wird, sich damit zu einem Amal-gam verbindet.

11. Gold. (Aurum.)

Das Gold wird nur in kleinen Quantitäten angetrof-fen; aber man hat es in den meisten Ländern gefunden,obgleich es eigentlich in den wärmeren Zonen der Erd-kugel am häufigsten vorkommt. Es kommt immer gedie-gen vor, theils ziemlich rein, theils mit Schwefel- undArsenikmetallen gemischt. Es begleitet oft Schwefeleisen,und nach Gahns Erfahrung, giebt es kaum irgend einenSchwefelkies, welcher nicht Spuren von Gold zu erken-nen giebt, wenn er mit gehöriger Genauigkeit darauf ge-prüft wird. In der gröbsten Menge, und mit der gering-sten Mühe, erhält man das Gold im südlichen Amerikaund bei dem Uralscben Gebirge in Sibirien, wo man esgewöhnlich in gröfseren und kleineren Körnern antrifft,mit Gries, Sand und Erde gemengt, oder mit dem Sandein die Flüsse geführt. Die vornehmsten europäischen Gold-gruben findet man in Ungarn.

Man trennt das Gold durch Quecksilber aus seinenErzen, nachdem die meisten fremden Stoffe durch Wa-schen und Schlämmen abgeschieden worden sind, prefstdas Amalgam durch dünnes Leder, und destillirt dasQuecksilber ab, wobei das Gold mit einem Antheil Sil-ber, wovon es oft begleitet wird, zurückbleibt. Man prüftdiese Erze folgendermafsen auf Gold: Das Gold wird inKönigswasser aufgelöst, die überschüssige Säure abgedampft,und die Auflösung mit einer Auflösung von schwefelsau-rem Eisenoxydul gemischt, wodurch das Gold gefällt, undauf ein gewogenes Filtrum gebracht, gewaschen und ge-trocknet wird. Goldhaltiges Schwefeleisen wird auf dieArt geprüft, dafs das Schwefeleisen pulverisirt und inrauchender Salpetersäure aufgelöst wird, wobei Gold und

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