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Telluroxyd.
das Tellurmetall mit einer kleinen Detonation reducirt,ein Theil des Metalls wurde im oberen Theile der Re-torte sublimirt, und am Boden blieb ein geflossenes Me-tallkorn liegen. Auf diese Art gewonnen, enthält jedochdas Metall eine Quantität Kalium, das mit dem Tellurzugleich aus dem Kali reducirt wird, welches das Tel-luroxyd immer zurückliält, wenn man es aus einer alka-lischen Auflösung gefällt hat. Das Kalium kann jedochdavon getrennt werden, wenn das Metall mit einer klei-nen Menge Telluroxyd gemischt und geschmolzen wird.Das reducirte Tellurmetall hat, nach Klaproth, einedunkele Zinnfarbe, wenig Glanz, ein blätteriges Gefügeund eine stark spiegelnde Bruchfläche. Bei langsamer Ab-kühlung wird es an der Oberfläche krystallinisch. Seinspecifisches Gewicht ist 6>U5. Es ist spröde, sehr leicht-flüssig, und steht in dieser Hinsicht zwischen Blei undAntimon; es verfliegt bei einer höheren Temperatur. Eswird nur von der Salpetersäure und von dem Königswas-ser aufgelöst.
T elluroxy d.
Man kennt bis jetzt nur eine einzige Oxyda'tionsstufevom Tellur; diese erhält man sowohl wenn das Metallin offener Luft oxydirt, als wenn es in Salpetersäure auf-gelöst wird. Wenn Tellur in der freien Luft erhitztwird, so entzündet es sich und brennt mit einer lebhaften,blauen, an den Kanten grünlichen Flamme, und einemdicken, weifsen Rauch, welcher, wenn das Tellur rein ist,einen schwachen, säuerlichen Geruch hat, aber wenn es,wie es häufig der Fall ist, eine Beimischung von Selenhat, so erhält der Rauch den Geruch von verfaulten Ret-tigen; Klaproth betrachtete diesen Geruch als ein cha-rakteristisches Kennzeichen des Tellurs. Diesen Geruchbringt aber jedoch das Tellur nicht hervor, welches ausder natürlichen Verbindung von Tellur mit Gold und Sri-
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ber, die man Aurum gruphicum, oder Scliriflerz nennt,erhalten wird. Man erhält das reinste Telluroxyd, wenndas Tellurmetall in Salpetersäure aufgelöst, die Aullüsung
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