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standtheil der Metallmasse aus, deren man sich zumSchriftgiefsen bedient.
7. Tellur. (Tellurium.)
Dieses Metall kommt sehr selten und immer reguli-nisch in der Natur vor. Man hat es bisher nur in eini-gen siebenbürgischen Golderzen gefunden, worin es mitGold und Silber, bisweilen auch mit Kupfer und Bleiverbunden ist. In Norwegen hat man geringe Quantitä-ten davon in Yerbindung mit Wismuth und Selen gefun-den. Man soll es auch in Connecticut in Amerika gefun-den haben. Es wurde im Jahr 17S2 von Müller vonReichenstein entdeckt, welcher, auf seine eigene Ent-scheidung mifstrauend, eine kleine Probe des neuen Me-talls Bergman zuschickte, um zu erfahren, ob es An-timon sei oder nicht. Bergman fand, dafs dieses Me-tall nicht Antimon war; aber wegen der geringen Quan-tität der eingesandten Probe, konnte er die Eigenschaftendieses Metalls nicht näher bestimmen. Dieses geschah erst16 Jahre später, als Klaproth die Untersuchung dieserGolderze unternahm. Er bestimmte die charakteristischenKennzeichen dieses neuen Metalls, und gab ihm den Na-men Tellurium.
Das tellurreichste Erz wird gediegenes Tellurgenannt, und besteht, nach Klaproth, aus i ProcentGold, 7£ Procent Eisen und 92 ~ Procent Tellur. Umdas Tellur darzustellen, löste Klaproth das Fossil inSalpetersäure auf, und mischte die Auflösung mit kausti-schem Kali, bis dafs der weifse Niederschlag, der sichzuerst zeigte, sich wieder aufgelöst hatte und das Eisen-oxyd unaufgelöst zurückblieb. Die alkalische Flüssigkeitwurde fdtrirt und mit Salpetersäure völlig neutralisirt,wobei das Telluroxyd niedergeschlagen wurde. Der er-haltene Niederschlag wurde ausgewaschen, getrocknet und100 Theile davon wurden mit 9 Theilen Kohlenpulvergemischt und in einer gläsernen Retorte im Sandbade er-hitzt. Bei einer gewissen erhöheten Temperatur wurde