Kalinmantiinon.
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welcher gewöhnlich einen zusammenhängenden Klumpenbildet, aus dem Tiegel genommen wird, er sich nicht so-gleich entzündet; kommt er aber dann mit der geringstenMenge Feuchtigkeit in Berührung, so zerspringt er miteinem Knall und die umbergeworfenen Theile gerathenin volles Glühen. Man mufs sich deshalb in Acht neh-men, denselben nicht mit den Fingern zu berühren, wo-durch er gewöhnlich zum Explodiren gebracht wird unddadurch Hände und Gesicht verletzen kann. Läfst manden Tiegel vor dem Oeffnerj 5 bis 6 Stunden lang erkalten,so entzündet sich der Pyrophor nicht eher, als bis er be-feuchtet wird, und schüttet man seinen Inhalt schnell ineine Flasche mit weiter Mündung, die dann mit einemeingeschliffenen Stöpsel verschlossen werden kann, so be-hält der Pyrophor seine Eigenschaft, in Berührung mitWasser zu explodiren, Jahre lang.
Keine dieser Metallmischungen läfst sich dei der Weifs-glühhitze verflüchtigen.
Das Antimon wird in der Medizin sehr viel ange-wandt, und ist in vorigen Zeiten in unzähligen Formenversucht geworden, von welchen jedoch nur wenige bei-behalten sind. Die Antimonpräparate wirken, in gröfse-rer Dose eingenommen, als heftige Brechmittel, die bis-weilen zugleich laxiren; in geringerer Dose machen sieEkel und befördern das Aufhusten in Brustkrankheiten,auch unterhalten und fördern sie die unmerkliche Aus-dünstung. Ihr Gebrauch als Heilmittel wurde zuerst vonMönchen eingeführt, welche oft diese Mittel bei ihrenMitbrüdern mifsbrauchten und durch auf’s Gerathewohleingegebene gröfsere Dosen sehr gefährliche Wirkungenhervorbrachten, wodurch diese Präparate eine Zeit langvon der Facultät in Paris gänzlich verboten wurden. DasMetall erhielt seinen Namen vom griechischen Worte avri(gegen) und dem französischen moine (Mönch).
In den Künsten bedient man sich des Antimons alsZusatz zum Zinn und Blei, um sie härter zu machen,zur Reinigung des Goldes, und es macht einen Hauptbe-II. ' 8