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Arsenik.
mit electropositiven Schwefelmetallen zu Salzen. 5) Einenoch höhere Schwefelungsstufe des Arseniks entsteht durchFällung einer neutralen Auflösung von arsenikgeschwefel-tem Schwefelkalium oder Schwefelnatrium mit Alkoholund Abdestillation der Hälfte oder höchstens |- des Alko-hols von der filtrirten spirituösen Flüssigkeit, wo sich beider langsamen Abkühlung Gruppen von gelben, glänzendenKrystallschuppen absetzen, welche oft die ganze Flüssigkeiterfüllen, obgleich ihre Gewichtsmenge nur sehr geringe ist.Diese Krystallschuppen enthalten immer zugleich kleineMengen von Schwefelkalium oder Schwefelnatrium. Sieschmelzen fast eben so leicht wie Schwefel. Aus der übri-gen Flüssigkeit setzt sich oft bei zu langem Abdampfeneine niedrigere Schwefelungsstufe des Arseniks mit rotherFarbe ab. In dem 2ten, 3 ten und 4ten Schwefelarsenikverhalten sich die Mengen des Schwefels wie 2, 3 und 5.Aber in dem 1 sten und 5 ten stehen sie nicht in einemsolchen einfachen Verhältnisse. Das braune Schwefelarsenikbesteht aus 96,53 Th. Arsenik und 3,47 Th. Schwefel, unddas letzte durch Alkohol bereitete besteht aus 20 Th. Ar-senik und SO Th. Schwefel. Dieses Verhältnifs ist ein sol-ches, dafs das Arsenik in dem ersten J- Mal so viel Schwe-fel, und im letzteren 9 Mal so viel wie im Realgar auf-nimmt, oder in der 5 ten Schwefelungsstufe 10S Mal soviel wie in der ersten.
Phosphorarsenik. Mit Phosphor verbindet sichdas Arsenik leicht, wenn sie zu gleichen Theilen in einergläsernen Retorte oder unter Wasser zusammengeschmolzenwerden. Die Verbindung ist schwarz, glänzend, sprödeund mufs unter Wasser aufbewahrt werden.
Chlorarseni k. aj Wird metallisches Arsenik mitQuecksilberchlorür vermischt und destillirt, so erhält manein dunkelbraunes, in dünnen Lagen braun oder brand-gelb durchscheinendes Sublimat, und in der Retorte bleibtein Arsenikamalgam. Es besteht aus Quecksilberchlorürund Arseriikchlorür. In Wasser ist es unauflöslich. Kau-stisches Kali löst arsenichte Säure daraus auf, unter Bil-dung von Chlorkalium und Arsenikamalgam.