Druckschrift 
2,1 (1826)
Entstehung
Seite
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Schwcfclarscnik.

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kleinen Antheilen des Vorhergehenden gemengt, in derNatur krystallisirt vor. Es enthält 39,08 Procent Schwe-fel. 100 Th. Arsenik verbinden sich darin mit 1 i Mal soviel Schwefe], als im Vorhergehenden, d. i. mit 64,27 Th.,und es ist also der arsenichten Säure proportional. 4) Dasmit der Arseniksäure proportionale Schwefel-arsenik wird erhalten durch Fällung einer etwas con-centrirten Auflösung von Arseniksäure mit Schwefelwas-serstoffgas, oder durch Zersetzung einer concentrirten Auf-lösung von arseniksaurem Kali mittelst dieses Gases, unddurch Fällung des dabei gebildeten Schwefelsalzes mitChlorwasserstoffsäure. Man erhält einen, der vorherge-henden Schwefelungsstufe so ähnlichen Niederschlag, dafser dem Ansehen nach nicht davon unterschieden wer-den kann, aufser etwa durch eine etwas hellere Farbe.Es schmilzt viel schwerer als Schwefel, und erhält nach-her eine dunklere, röthliche Farbe. Es sublimirt sichunverändert zu einer zähe fliefsenden, rothbraunen, nichtim mindesten krystallinischen Masse, welche, erkaltet,durchsichtig und schwach gelbroth ist. Wird es vor deinSchmelzen mit Alkohol gekocht, so löst dieser Schwefeldaraus auf, der beim Erkalten herauskrystallisirt, und dasSchwefelarsenik bekommt eine tiefere Farbe. Noch nafsauf ein Lackmuspapier gelegt, gegen welches man denDampf von kochendem Wasser strömen läfst, röthet esdas Papier; oder mit Lackmusinfusion gekocht, wird dieseroth, geht aber beim Erkalten meist wieder in Blau zu-rück. Es wird leicht von den Hydraten der Alkalien,von concentrirtem, kaustischem Ammoniak (verdünntes bin-terläfst Schwefel) und von den Hydraten der alkalischenErden aufgelöst; aus den wasserstoffgeschwefelten Salzentreibt es den Schwefelwasserstoff mit Aufbrausen aus, undaus sowohl neutralen als zweifach kohlensauren Salzentreibt es die Kohlensäure im Kochen aus, und um soleichter, je concentrirter die Auflösung ist. Es bestehtaus 48,3 Th. Arsenik und 51,7 Th. Schwefel, oder 100 Th.Metall nehmen 106,91 Th. Schwefel auf. Die unter 2)3) und 4) genannten Schwefelungsstufen verbinden sich