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lmprägnircn — Inspissircn.
Gegenstände, liier übergehe. Nur noch eines Apparats willich liier erwähnen, dessen man sich mit Bequemlichkeitzur Sättigung von Alkali mit Kohlensäure, d. h. zur Berei-tung von zweifach kohlensaurem Alkali (Bicarbonat) be-dienen kann. Dieser von G ä d d a erfundene Apparat,Taf. III. Fig. 16., besteht aus einem Cylinder von ver-zinntem Eisenblech, A, der mit einem Boden und einemabnehmbaren Deckel C versehen ist. Nahe am Bodenbefindet sich eine kurze Röhre B, durch welche ein Korkgeht. Audi der Deckel ist mit einer solchen Oeünungversehen, und um diese wird eine ausgedrückte Blase Dfestgebunden. Zur Aufnahme des Alkali’s dienen Telleroder Siebe, die aus Eisenringen bestehen, über welcheLeinwand ausgespannt ist, und die über einander auf einGestelle gesetzt werden, welches man in den Cylinderstellt, dessen Deckel alsdann aufgesetzt und mit Mehl-kleister luftdicht verklebt wird. Durcli den Kork in Bwird von einer Gasentwickelungsflasche eine Röhre einge-setzt und dadurch Kohlensäuregas eingeleitet, bis die Blaseausgespannt ist. Sobald diese, durch die vom Salze er-folgende Aufsaugung des Gases, wieder zusammen gefal-len ist, wird von Neuem Kohlensäure zugelassen, unddamit so lange fortgefahren, bis das Salz kein Gas mehraufsaugt. Das gesättigte Salz wird alsdann herausgenom-men und dadurch gereinigt, dafs man es bis zur völligenSättigung in -{-45° warmem Wasser auflöst, die Auflö-sung filtrirt und zum Krystallisiren hinstellt. — Im Gro-ßen stellt man übrigens diese Bicarbonate vortheilhafterdar, wenn man Gelegenheit hat, hierzu die Kohlensäurezu benutzen, die sich in den Branntweinbrennereien beider Gährung aus den Gährbottichen entwickelt.
Infundiren, — ein pharmaceutischer Ausdruck,heifst: kochendheißes Wasser auf eine Pflanzensubstanzgießen und von dem warmen Wasser so viel, als es ver-mag, auflösen lassen. Diese Lösung nennt man Infusion,Aufrufs-, die Bereitung des gewöhnlichen Thee’s gibt da-für ein bekanntes Beispiel.
Inspissircn, — pharmaceutischer Ausdruck, bedeu-