Filtriren.
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das, was von der klaren Flüssigkeit abEltrirt wird, ge-wogen werden soll, mufs das Filtrum zuvor gewogen sein,entweder um nachher mit dem getrockneten Niederschlaggewogen, oder um nachher verbrannt zu werden, wodann das. Gewicht seiner Asche abgezogen wird. Zu die-sem Endzweck faltet man das Filtrum zusammen, damites so wenig als möglich Oberfläche darbiele, und trocknetes in einem, vorher mit seinem Deckel tarirten Tiegelstark aus. Wenn diefs geschehen, wird der Deckel auf-gelegt, der Tiegel unter einer Glasglocke über concen-trirter Schwefelsäure erkalten gelassen, und gleich daraufgewogen. Eben so ist zu verfahren, wenn das Filtrummit dem Niederschlag gewogen wird. Das Gewicht wirdalsdann mit schwarzer Kreide darauf geschrieben, die bes-ser als Graphit bleibt. In den Fällen, wo das Filtrumverbrannt werden soll, mufs man einige Proben über denAschengehalt in dem angewandten Filtrirpapier gemachthaben, nach deren Mittelzahl man den Gehalt an Asche be-rechnet. Gewöhnlich beträgt er nicht viel mehr als A Pro-cent vom Gewicht des Papiers. 2) Das Filtrirpapier wirdso zusammengelegt, dals es einen dem Trichter gleichenKonus, bildet, und so gegen einander gehalten und gelegt,dals kein Theil über den andern hervorsteht. Nach Ein-setzung des Filtrums in den Trichter mufs es etwas kleinersein als dieser ; über das Glas hinaus darf es durchausnicht reichen, und zwar darum nicht, weil, wenn dasPapier frei hervorsteht und mit seinem Rande nicht amGlase liegt, auf diesem Rande eine beständige Verdunstungstatt Endet, wodurch die zu filtrirende Flüssigkeit sich rundherum im Rande des Filtrums concentrirt, und sich alsdannnur mit Schwierigkeit auswaschen lälst, während zugleichdie Menge des. Waschwassers unnötigerweise vermehrtwird. Diesem Uebelstande vorzubeugen, hat man auchvorgeschlagen, den Rand des geschnittenen Filtrums mitTalg oder Lackfirnifs einzutränken; allein diefs hat seineSchwierigkeiten, und ist in manchen Fällen ganz unan-wendbar. Dem Uebel ist inzwischen dadurch gänzlich ab-geholfen, dafs man das Filtrum gut nach dem Trichter