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Fillriren.
schneller ging. In den Apotheken, wo man, wegen derleichten Zerbrechlichkeit, weniger allgemein Glastrichteranwendet, pflegt man alsdann gewöhnlich einige schmaleund lange Holzstückchen zwischen Filtrum und Glas zustecken.
c ) Beim Filtriren mufs der Trichter von etwas ge-tragen werden. Das einfachste ist, denselben in den Halseiner Flasche zu stecken; allein da er nicht immer pafst,und diese zuweilen vom Trichter, wenn etwas Flüssigkeitdazwischen kommt, luftdicht verstopft wird, so mufs manauch mit anderen Gestellen versehen sein. In chemischenLehrbüchern gibt man dazu eine Art Schemel an, mit einerReihe von Löchern, wodurch man mehrere Filtrirungenauf einmal vornehmen kann. Allein eine solche Vorrich-tung entspricht nicht ganz ihrem Zweck; der Trichter hängtgewöhnlich zu hoch über dem untergestellten Gefäfse, wo-durch ein Spritzen nach allen Seiten entsteht und Verlustunvermeidlich ist. Ein besseres Filtrirgestell ist Fig. 19.abgebildet. Es hat für den Trichter einen beweglichenArm ab, der vermittelst der Schraube c, je nach Bedarfdes untergestellten Gefälses, höher und niedriger gestelltwerden kann. Das für den Trichter bestimmte Loch imArm ist weit und konisch, so dafs seine Seiten unter 60°gegen einander geneigt sind. Hierdurch sitzt der Trichterfest darin und kann nicht seitwärts weichen. Soll er aberganz unbeweglich sitzen, so setzt man einen nach demTrichterhals genau durchbohrten Kork in das Loch, undsteckt alsdann den Trichter durch diesen Kork. Ich habees aulserdem vortheilhaft gefunden, mit abgesprengten Stük-ken von Trichtern vermittelst eines Harzkittes diese Löcherinwendig auszukleiden, wodurch sie sich viel leichter reinerhalten lassen. — Man mufs mit Gestellen von verschiede-nen Dimensionen versehen sein, selbst mit sehr kleinen, umsie nöthigenfalls unter Glasglocken oder unter den Recipien-ten der Luftpumpe stellen zu können, wenn die zu fdtri-rende Flüssigkeit nicht mit Luft in Berührung sein darf.
cl) Zu beobachtende Vorsichtsmaafsregeln beim Fil-triren sind folgende: 1) Wägung auf dem Filtrum; wenn