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4,2 (1831) Chemische Operationen und Geräthschaften, nebst Erklärung chemischer Kunstwörter in alphabetischer Ordnung
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Alchemie.

talles in ein anderes, und mit den Versuchen, Gold zumachen, beschäftigte, und seitdem ist es mit dem Begriffvon GolclmacherJamst gleichbedeutend geworden. Es warnicht zu verwundern, dafs man in der ersten Kindheit derChemie, wo Alles noch ununtersucht da lag, auch auf dieIdee der Metall-Verwandlung gerieth, und dafs die Aus-sicht auf reichen Gewinn die ernstlichsten Versuche Goldzu machen veranlagte; aber diese Hoffnung, nachdem sievon Generation zu Generation vierzehn Jahrhunderte hin-durch unerfüllt und triiglich geblieben ist, noch bis aufunsere Zeit sich erstrecken zu sehen, mufs gewifs in ho-hem Grade Verwunderung erregen. Von ungefähr demAnfang des zwölften Jahrhunderts an bis zu Anfang desjetzigen gab es in Europa eine eigene Klasse von absicht-lichen Betrügern, die sich Alchemisten nannten, und wel-che die Kunst, Gold zu machen, zu verkaufen suchten.Der gröfste Theil derselben starb, von der Gerechtigkeitvon Land zu Land vertrieben, in Armuth; dem einenund anderen glückte es, einen leichtgläubigen Regentenzu betrügen, und mit der gemachten Beute zu entfliehen,bevor seine Betrügerei entdeckt wurde. Obgleich die Che-mie, auf dem Standpunkte, wo sie nun steht, für immerdie Alchemisten verbannt hat, so möchte es doch nichtganz ohne Interesse sein, hier einiges über die Art anzu-geben, wie solche Betrügereien mit Goldmachen ausge-führt wurden. Man gab vor, das Gold aus anderen Me-tallen zu machen, und gewöhnlich wurde diese Verede-lung mit Silber oder Quecksilber vorgenommen. DieVeredelung des Silbers geschah nach einer der folgen-den Methoden. Es wurde Gold auf trocknem Wege ineinem alkalischen Schwefelmetall auf die Weise aufge-löst, dafs Glaubersalz in einem Tiegel erhitzt und daraufKohle zugesetzt wurde, in welche Masse man entwederGold in Stücken einbrachte, oder die man als Pulver mitGoldoxyd oder pulverförmigen Präparaten von Gold, diedamals noch nicht allgemein bekannt waren, vermischthatte. Entweder liefs man nun die geschmolzene Masseerkalten, pulverte sie, und gab sie nun für ein geheim-

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