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4,1 (1831) Lehrbuch der Thier-Chemie
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Ambrafett. Fiscbbcin.

flüchtigen Oelen. Von Salpetersäure wird es in eine eigne,weiter unten abzuhandelnde Säure verwandelt. Von kau-stischen Alkalien läfst es sich nicht verseifen.

Unter den Destillationsproducten der Anibra glaubteJuch Bernsteinsäure gefunden zu haben; Bouillon laGr an ge fand Benzoesäure darin, welche Entdeckung vonJohn bestätigt wurde, nach dessen Analyse die Ambrabesteht aus: Ambrafett 0,85, Alkoholextract, Lackmus-thend und süßlich schmeckend, worin wahrscheinlich Ben-zoesäure 0,025, Wasserextract mit Benzoesäure und Koch-salz 0,015 (Verlust 0,11).

Die Ambra wird als Riechmittel gebraucht; besondersist ihre Auflösung in Alkohol riechend, und wird daherauch unter dieser Form am meisten angewendet.

Fischbein, Unter diesem Trivialnamen versteht manein im Gaumen von Balaena mysticetus und mehreren an-deren Wallfischarten befindliches, hornartiges Gebilde, wel-ches nach vorne franzenartig zertheilt, und hinten zusam-menhängend ist, sich aber der Länge nach in beliebig dünneScheiben spalten läfst. Es ist von John untersucht, nachdessen Angabe dasselbe gänzlich aus Hornmasse besteht.

Dieses Gebilde dient gleichsam zu einem Seihvverk-zeug, welches die kleinen Tbiere, die dem Wallfisch zurNahrung dienen, beim Schlucken zurückhält, damit sienachher durch die Speiseröhre in den Magen gelangen,während es das Wasser 'hindurchläfst, und dieses einenanderen Weg geht.

Wegen seiner Elasticität wird das Fischbein zu sehrvielen Endzwecken gebraucht.

B. Vögel.

Indianische Schwalbennester. Eine Schwalben-Spe-cies, Hirundo esculenta L. (und fuciphaga Thunb.), dieauf Sumatra, Java und anderen südasiatischen Inseln lebt,baut ihr Nest aus einer animalischen Materie, die als Nah-rungsmittel in Asien sehr hoch geschätzt wird. Stamford.Raffles fand, dafs die Schwalbe das Material dazu ausdem Magen heraufnehme, mit einem, dem Erbrechen zu

ver-