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4,1 (1831) Lehrbuch der Thier-Chemie
Entstehung
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Hirschhorn.

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bol und Aether unlöslich, wurde aber von Schwefelsäure,Salpetersäure und Salzsäure aufgelöst. Die Lösung in Sal-petersäure wurde von Ammoniak gefällt, ohne gelber zuwerden, und die in Salzsäure wurde zuerst roth, und dannviolett. Von kaustischem Kali wurde r er eingetrockneteRückstand in der Kälte unvollständig, aber beim Erwär-men ohne Rückstand aufgelöst. In Ammoniak löste er sichnur sehr unbedeutend.

IX. Materien aus dem Thierreich, die imVorhergehenden nicht abgehandelt wer-den konnten.

A. Von Säugethieren.

Die Hirschgeweihe, die bekannten hornförmigen,ästigen Auswüchse auf der Stirn beim Hirschgeschlecht, be-sonders den männlichen Thieren, unterscheiden sich vonden Hörnern des Rindviehs dadurch, dafs sie hinsichtlichihrer Zusammensetzung wirkliche Knochen sind und einenKnochenknorpel enthalten, welcher sich im Kochen leich-ter auflöst, als der von gewöhnlichen Knochen. Wir ha-ben darüber keine andere Analyse, als eine von Geof-froy, der fand, dafs 16 Unzen geraspeltes Hirschhorn, 4Unzen, 2 Drachmen und 36 Gran getrocknete Gallerte ga-ben, und eine von Merat-Guillot, welcher darin fand:löslichen Knochenknorpel 0,27, phosphorsauren Kalk 0,575,kohlensauren Kalk 0,01, Wasser (und Verlust) 0,145.

Moschus ist eine ganz eigentümlich riechende Secre-tion vom Moschusthier (Moschus moschiferus), einem demRehe ähnlichen Wiederkäuer, aber ohne Geweihe, welchesin den Bergen vom mittleren Asien, von Tibet bis nachChina, lebt. Der Moschus wird beim Männchen in einemvor dem Penis sitzenden Beutel abgesondert, der aus meh-reren über einander liegenden, auswendig von der allge-meinen Haut und Haaren bedeckten Häuten besteht. In-wendig ist er in Fächer abgetheilt, in welchen der Mo-schus abgesondert wird. Beim lebenden Thiere ist er