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Ausbriitungs - Phänomene.
felsaures, salzsaures und phosphorsaures Natron, Kalkerde,Talkerde und Spuren von thierischer Materie. Die gröl'steMenge des Aufgelösten besteht indessen aus kohlensauremKalk, welcher sich beim Verdunsten der Flüssigkeit alsein weifses Pulver absetzt.
Der Gehalt an fixen Materien in den in Wasser lös-lichen Bestandtheilen des Eies wurde durch Verbrennungausgemittelt. Das Weifse läfst sich nur schwer in Ascheverwandeln, wenn dabei die Kohle nicht mitunter durchWaschen mit Wasser von löslichen Salzen befreit wird;alsdann ist es leicht vollständig zu verbrennen. Das Gelbedagegen ist nicht auf gewöhnliche Weise einzuäschern. Esbildet Phosphorsäure, welche die Kohle bedeckt und da-durch den Luftzutritt zu ihr verhindert. Um dasselbe zuzerstören, wurde es eingetrocknet, mit kohlensaurem Kaligemengt, in einem Platintiegel bis zur Verkohlung erhitzt,und darauf durch Salpeter verbrannt. Auf diese Weisewurden seine Erdsalze erhalten; die alkalischen Salze da-durch, dafs, statt des kohlensauren und salpetersauren Ka-li’s, salpetersaurer Kalk angewendet wurde. Das Ergeb-nifs dieser Versuche fiel folgendermafsen aus, indem dreiverschiedene Versuche für jede einzelne Substanz aufge-nommen sind:
I. E i w e i f s.
I.
2.
3.
Schwefelsäure.
0,29
0,15
0,18
Phosphorsäure.
0,45
0,46
0,48
Chlor.
Kali und Natron (zum Theil koh-lensauer) .
0,94
0,93
0,87
2,92
2,93
2,72
Kalkerde und Talkerde (desgl.)
II. Eigelb.
0,30
0,25
0,32.
r.
3.
Schwefelsäure.
0,21
0,06
0,19
Phosphorsäure.
3,56
3,50
4,00
Chlor.
Kali und Natron (zum Theil koh-lensauer) .
0,39
0,28
0,44
0,50
0,27
0,51
Kalkerde und Talkerde (desgl.)
0,68
0,61
0,67.