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4,1 (1831) Lehrbuch der Thier-Chemie
Entstehung
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Geschlechtsorgane der Vögel.

dadurch blasser, und es bilden sich darin, zur Zeit wodarin die Vasa lutea entstehen, eine Menge franzenartigerSaugadern, die allmählig seine Masse aufsaugen. BeimBebrüten liegt das Gelbe noch zum Theil unzerstört indem Bauch des Hühnchens^ wird aber im Verlaufe derersten Woche so vollkommen aulgesogen, dafs man es zu-letzt nur wie eine kleine Erbse auf der Aulsenseite desDarmes liegen sieht.

Nach dieser zusammengefafsten Darstellung des phy-siologischen Verlaufes, gehen wir zu dem chemischen über,wie er von Pr out ausgemittelt worden ist; zuvor mufsich aber noch einige seiner vorausgeschickten Untersuchun-gen über das Verhalten des Eies aufser der Bebrütungs-zeit angeben.

Pr out fand, dafs Eier, nach zweijähriger Aufbewah-rung in offener Luft, nach einer Mittelzahl i Gran jedenTag an Gewicht verloren, und dafs sich nach Verlauf die-ser Zeit die Bestandtheile des Eies nach dem schmalerenEnde gezogen hatten, und daselbst zu einer festen Masseeingetrocknet waren. In Wasser gelegt, absorbirten sieviel davon, bekamen einigermafsen wieder ihr Ansehen wieim frischen Zustande, und hatten keinen üblen Geruch.Ein Ei, welches frisch 9071 Gran wog, war nachher nurnoch 544t- Gran schwer. Das relative Gewicht der Be-standtheile des Eies ist etwas veränderlich. Berechnet mandas Ei zu 1000 Tbeilen, so beträgt die Sch aale unddie innere Haut zwischen 87,5 und 119,5 Gran, dasWeifse zwischen 516 und 640, und das Gelbe zwischen260 und 380. Nach einer Mittelzahl von 10 Eiern, be-trägt die Schaale mit der Haut 106,9, das Weifse 604,2und das Gelbe 28S,9.

Die Membrana putaminis (die Eihaut) beträgt unge-fähr 24 Tausendtheil vom Gewicht des Eies, und gibtbeim Verbrennen eine geringe Menge Asche aus phosphor-saurem Kalk.

Wenn ein Ei in Wasser gekocht wird, so verliert eszwischen 2 und 3 Procent an Gewicht, und in dem Was-ser hndet man nachher Salze, nämlich kaustiches, schwe-