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4,1 (1831) Lehrbuch der Thier-Chemie
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Cctin. Aethal.

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betragend, als das Cetin wog. 60,96 Th. sind fette Säu-ren, und 40,64 Th. Aethal; hierbei bildet sich kein Oel-zucker, sondern 0,9 Th. eines extractartigen, gelblichenKörpers, der vielleicht nur zufällig ist. Eben so wenigbildet sich eine flüchtige Säure. — Ein Zusatz von ande-rer Seife zur Auflösung des Kalihydrats beschleunigt dieVerseifung des Cetins. Chevreul hat das Cetin, undde Saussure, sowie ßerard, den im Handel vorkom-menden Wallrath analysirt, mit folgendem Resultat:

Chevreul.

B e r a r d. d

e Saussure.

Cetin.

Wallrath.

Wallrath.

Kohlenstoff

81,660

79,5

75,474

Wasserstoff

12,862

11,6

12,795

Sauerstoff

5,47S

8,9

11,377

Stickstoff

—

—

0,354.

Der Wallrath

wird in

der Pharmacie

zur Bereitung

mancher Pflaster und Salben, und in der Oekonomie stattdes weifsen Wachses zu Lichtern angewendet, weiches erjedoch in dieser Hinsicht, wegen seiner gröfseren Kost-barkeit, nicht an Brauchbarkeit übertrifft.

Das Aethal erhält man, wenn man die von der Zer-setzung der Wallrathseife erhaltenen fetten Säuren mit ßa-rythydrat sättigt, mit Wasser alles überschüssige Hydrat aus-wäscht, die Masse vollkommen trocknet und mit kaltemAlkohol oder Aether übergiefst, welcher das Aethal auf-löst und die Barytseife zuriickläfst. Nach Abdestillirender spirituösen Lösung bleibt das Aethal zurück. Es istein festes, durchscheinendes und krystallinisches Fett, ohneGeschmack und Geruch, erstarrt nach dem Schmelzen ohneWasser bei -j-48°, und mit Wasser geschmolzen erst bei—f- 5 f °,5. Beim langsamen Erkalten krystallisirt es in fei-nen Krystallschuppen. Es läfst sich leicht überdestilliren,sowohl für sich, als mit Wasser, so dafs sich schon wäh-rend der Verseifung des Cetins eine Portion davon ver-flüchtigt und in einem über das Gefäfs gestellten Glastrich-ter, oder einer anderen passenden Vorrichtung, wiedercondensirt. Durch Destillation läfst es sich von fremdenEinmengungen reinigen. Das Aethal brennt wie Wachs.