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Die Ligamente.
auf und hinterlassen nach völliger Verbrennung eine ge-ringe weifse, hauptsächlich aus phosphorsaureni Kalk be-stehende Asche.
Kocht man sie lange in Wasser, z. B. 12 bis 16 Stun-den lang, so erweichen sie nicht im Mindesten und ver-ändern sich auch im Ganzen nicht; das Wasser enthältindessen eine geringe Menge Leim aufgelöst, ohne Zwei-fel von, in ihrer Masse eingewebtem Zellgewebe. Dieeigentliche Ligamentmasse wird nicht von Alkohol, Aetheroder concentrirter Essigsäure aufgelöst oder aufgeweicht,selbst nicht nach mehrwöchentlicher Berührung mit die-sen Flüssigkeiten.
Sie wird dagegen schon in der Kälte langsam und ohneZersetzung von Schwefelsäure, Salpetersäure und Chlor-wasserstoffsäure aufgelöst, und diese, mit Wasser verdünn-ten Auflösungen werden nicht von Alkali oder Cyaneisen-kalium, wohl aber von Galläpfelinfusion gefällt. Nach der,Sättigung mit Ammoniak und Verdunstung zur Trockne,hinterläfst die Lösung in Salzsäure eine sowohl in Alko-hol als Wasser lösliche Masse. Der mit Galläpfelinfusionin ihrer wäfsrigen Lösung bewirkte Niederschlag ist demgröfsten Tbeil nach in kochendheifsem Wasser und in Al-kohol löslich. Die Auflösung in den Säuren geht weit ra-scher bei Verdünnung und gelinder Erwärmung derselbenvor sich. Eben so verhält sich diese Substanz zu kausti-schem Kali; in der Wärme nimmt diese Auflösung denGeruch nach aufgelöstem Horn an. Von Essigsäure wirdsie sehr unbedeutend gefällt, und die nach dem Verdun-sten der gesättigten Auflösung zurückbleibende Masse istsowohl in Wasser als Alkohol löslich, und verhält sich, wiebei der Salzsäure angeführt ist. Dieses Verhalten stimmtmit dem der faserigen Haut der Arterien überein.
E. Die Muskeln.
Die Muskeln sind das, was man eigentlich Fleischnennt, und sind bei allen Thieren mit einem Herzen, deut-lich vorhanden. Sie machen einen der gröfsten Theileder Körpermasse aus, und liegen fast überall unter der