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4,1 (1831) Lehrbuch der Thier-Chemie
Entstehung
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Knorpel.

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einzigen Unterschied., daß die Flüssigkeit nicht roth wird,und daß also hier Farbstoff fehlt. Der in kaltem Wasserunlösliche Theil gibt beim Kochen mit Wasser langsameine trübe Leimauflösung. Die Trübigkeit der Flüssigkeitrührt von feinen Gefäßen her.

Frommlierz und Gugert fanden, daß 100 Th. imWasserbad getrockneter Knorpel von den falschen Rippeneines 20jährigen Mannes, nach dem Verbrennen, eine Aschehinterliefsen, aus welcher sich die Kohle nicht vollständigwegbrennen ließ; nach dem Ausziehen derselben mit Was-ser und Säuren hatten diese 3,402 Procent vom Gewichtdes Knorpels unorganischer Bestandteile aufgenommen,welche auf 100 Th. Asche bestanden aus:

Kohlensaurem Natron . .

. 35,068

Schwefelsaurem Natron .

. 24,241

Chlornatrium.

.8,231

Phosphorsaurem Natron .

.0,925

Schwefelsaurem Kali . .

.1,200

Kohlensaurem Kalk . .

.18,372

Phosphorsaurem Kalk .

.4,056

Phosphorsaurer Talkerde .

.6,908

Eisenoxyd (und Verlust) .

. 0,999.

Diese Menge von Natron und Kalk in der Asche desKnorpels scheint zu zeigen, daß das leimgebende Gewebediese Basen in wirklicher Verbindung enthalte, weil, wenndas Natron nur von den im Knorpel eingeschlossenen Flüs-sigkeiten herrührte, seine Menge nicht so bedeutend diedes Kochsalzes übersteigen würde. Der Schwelelsäurege-halt ist offenbar erst durch Verbrennung des Schwefelge-halts im Knorpel hinzugekommen.

Frommherz und Gugert fanden, daß dieselbeKnorpelart von einer 63jährigen Frau dieselben löslichenMaterien, nur in geringerer Menge, in der Asche enthielt,dafs aber die Menge des phosphorsauren Kalkes darin die.des kohlensauren überstieg.

b) Die nicht leimgebenden Knorpel überklei-den theils die Gelenkenden der Knochen, welche sich ge-gen einander bewegen sollen, theils bilden sie Theile der