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4,1 (1831) Lehrbuch der Thier-Chemie
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456
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Die Knochen.

Vom

Vom

M e n s c

lien,

Zahn-

Ochsen.

Phosphorsaure Kalkerde

Knochen.

knochen.

Knochen.

mit Fluorcalcium . .

S6,4

93,4

90,70

Kalkerde.

9,3

3,6

1,45

Talkerde ......

0,3

0,5

1,10

Natron .

,2,°

2,0

3,75

Kohlensäure.

2,0

0,5

3,00

100,0

100,0

100,00.

Das Verhalten der Knochen beim Kochen mit Was-ser werde ich späterhin, bei Beschreibung der allgemeinenWirkung des Kochens auf thierische Materien, angeben.

Dem Sonnenlicht ausgesetzt, werden die Knochen nachund nach gebleicht und weifs. Von Chlor werden sie gelb,von schweflichter Säure werden sie aber sehr schnell ge-bleicht. Von kalten verdünnten Säuren wird die Kno-chenerde aufgelöst und der Knorpel bleibt zurück; vonkochenden Säuren werden sie ohne Rückstand aufgelöst.Verdünnte kaustische Alkalien greifen sie wenig an, undgelb gewordene Knochen kann man dadurch bleichen, dafsman mit einer schwachen Lauge das Markfett von derOberfläche auszieht und darauf mit schweflichter Säurebleicht. Allein eine concentrirte kaustische Lauge zerstörtbei gelinder Digestion den Knochenknorpel mit Entwicke-lung von Ammoniak. Von den Auflösungen mancher Me-tallsalze werden sie, durch Auswechselung der Bestand-theile, gefärbt.

Die Knochen haben eine sehr ausgedehnte technischeAnwendung. Man verarbeitet sie zu vielerlei Gegenstän-den, wozu die Fangzähne des Elephanten, oder das soge-nannte Elfenbein, vor allen geschätzt werden. Man brauchtsie ferner zur Bereitung von Salmiak und Beinschwarz(verkohlte Knochen), zur Bereitung der Knochengallertund zum Düngen der Ackererde. Das Schildpatt hat manvermittelst Knochenknorpel, den man mit Salzsäure aus-gezogen und gegerbt hatte, nachzumachen gesucht.

Das Mark. Die Höhlung der Knochen ist ausgefüllt.