452
Die Knochen.
1
Zähne der Thierarten.
Orga-
nische
Materie.
Phos-
phors.
Kalk.
Köh-
lens.
Kalk.
Von einem Tag alten Kind . .
35
51
14
.Von einem 6jährigen Kind . .
2S,57
60,01
11,42
Von einem erwachsenen Menschen
29
61
10
Von einem 8 1jährigen Greise . .
33
66
1
Von einer ägyptischen Mumie
29
55,5
15,5
Vorderzähne eines Kaninchens
31,2
59,5
9,3
Backzähne eines Kaninchens . .
28,5
63,7
7,8
Backzähne von Mus rattus . . .
30,6
65,1
5,3
Backzähne vom wilden Schwein .
29,4
63
6,8
Fangzähne vom wilden Schwein .
26,8
69
4,2
Fangzähne vom Nilpferd . . .
25,1
72
2,9
Vorderzähne vom Pferd . . .
31,8
58,3
10
Backzähne vom Pferd ....
29,1
62
8,9
Vorderzähne vom Ochsen . . .
28
64
8
Zähne vom Orycteropus . . .
27,3
65,9
6,8
Zähne vom Gavial.
30,3
61,6
8,1
Zähne der Ringelnatter ....
30
76,3
3,7
Giftzähne der Natter.
21
73,8
5,2
Karpfenzähne ..
35
49
16
Hayzähne.
33,5
52,6
13,9
In den Zähnen des Ornithorhynchus fand er gegen 99,5einer hornartigen Masse, und 0,5 Knochenerde.
Die Knochen sind verschiedenen Krankheiten unter-worfen, welche Veränderungen in ihrer Zusammensetzungmit sich führen, die bis jetzt aber nur sehr wenig unter-sucht sind. Ein solcher Fall, die sogenannte Osteomala-cie, besteht darin, dafs die Knochen ihre Knochenerdeverlieren und dann nur aus Knorpel bestehen. Sie wer-den dabei weich, biegsam, halten nun nicht mehr dieSchwere des Körpers aus, brechen leicht at>, und die Un-glücklichen sterben in Folge des Mangels der Stütze unddes Schutzes für die inneren Theile des Körpers. B o-stock fand in einem solchen erweichten Rückenwirbel:Knorpel und Fett 79,75, phosphorsauren Kalk 13,60, schwe-felsauren (?) Kalk 4,70, kohlensauren Kalk 1,13, phosphor-saure Talkerde 0,82. — Zuweilen wächst ein Knochen aneiner gewissen Stelle in eine beständig zunehmende Masse