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Die Knochen.
deiJ eingetheilt. Die ersteren haben, relativ zum organi-schen Bestandtheil des Knochens, weniger Knochenerde alsdie Säugethiere, Vögel und Amphibien, und ihre Knochensind im Allgemeinen sehr biegsam.
Nach der Analyse von Dumenil, bestehen die Hecht-knochen aus: animalischer Materie 37,36, phosphorsauremKalk 55,26, kohlensaurem Kalk 6,16, Spuren von Natron,salzsauren und phosphorsauren Salzen (und Verlust) 1,22.Chevreul fand in den Schädelknochen vom Kabeljau:animalische Materie und Feuchtigkeit 43,94, phosphorsaureKalkerde 47,96, kohlensaure Kalkerde 5,50, phosphorsaureTalkerde 2,00, Natronsalze, hauptsächlich Kochsalz, 0,60.Bei der anderen Klasse der Fische bestehen die Knochenaus einer eigenen festen thierischen Materie, die keine ab-gesetzte Knochenerde enthält. Die einzige Untersuchung,welche wir bis jetzt über diese Materie haben, ist von Che-vreul, mit den Knochen einer grofsen Squalusart (Blain-ville’s Squalus peregrinus). Diese Knochenmaterie isthalbdurchsichtig, bläulich, biegsam, und läßt sich in sehrdünne Scheiben schneiden. Frisch ist sie geruchlos, nimmtaber später einen unangenehmen Fischgeruch an. Hinsicht-lich ihrer chemischen Eigenschaften, hat sie mit Schleimmehr Aehnlichkeil, als mit sonst einer andern Substanz. Inwarmem Wasser quillt sie allmählig auf, wird durchsichtigund verschwindet für das Auge, als wäre sie aufgelöst;allein zur Auflösung bedarf sie ihr lOOOfnches Gewichtkochenden Wassers. Diese Auflösung wird nicht von Gall-äpfelinfusion gefällt und gibt beim Verdunsten keine Gal-lert. Das Aufgelöste ist also weder Eiweiß noch Leim.Mit Alkohol schrumpft diese Materie zusammen und wirdweniger durchsichtig, indem der Alkohol dabei ein flüssi-ges Fett auszieht. Von Säuren, besonders Chlorwasser-stoffsäure, wird sie leicht aufgelöst, und diese Auflösungwird von Gerbstoff coagulirt. Die Knochen dieser Fischebestehen demnach aus einer Materie von ganz eigenthüm-licher chemischer Natur, und verdienten eine ausführlichereUntersuchung, zumal wenn es sich durch die Erfahrung
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