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Harn.
sauren Bleioxyd niedergeschlagen, der ausgewaschene Nie-derschlag mit Schwefelwasserstoffgas zersetzt, der Ueber-schufs des letzteren verjagt, die freie Säure der Lösungmit kohlensaurem Ammoniak gesättigt, die Flüssigkeit zurTrockne verdunstet, und das Ammoniaksalz mit Alkoholvon 0,833 ausgezogen. Der Rückstand wird gewogen. DieAlkohol-Lösung wird abgedampft und nach dem Wieder-auflösen in Wasser mit salpetersaurem Silberoxyd gefällt.Der Niederschlag wird geschmolzen und entspricht einemAequivalent Kochsalz, welches der Alkohol • aus dem Rück-stand des Harns nicht ausziehen konnte.
II. Die mit Bleiessig ausgefällte Flüssigkeit wird mitSchwefelwasserstoffgas zersetzt, die Auflösung im Wasser-bade vollkommen eingetrocknet, und die essigsauren Salzemit wasserfreiem Alkohol ausgezogen. Was dieser unge-löst läfst, wird getrocknet und gewogen. Ich verweisedeshalb auf p. 366.
I. Die Lösung in Alkohol wird abgedampft, die Salz-masse gebrannt, die zurückbleibenden Basen in Wasser ge-löst, mit Chlorwasserstoffsäure gesättigt, gewogen und durchPlatinsalz in Kali und Natron geschieden. Was an diesenfehlt, um die gefundenen Mengen von Phosphorsäure undSchwefelsäure zu sättigen, zeigt an, wie viel Phosphorsäuremit Ammoniak verbunden war, und zwar melirentheils inForm von zweifach phosphorsaurem Salz.
K. Das in F. Ungelöste ist Harnsäure, gemengt mitein wenig harnsaurem Ammoniak, Blasenschleim und Kie-selerde. Man behandelt es mit verdünntem kaustischenKali, welches die beiden erstem auflöst, deren Trennungbei der Analyse des Sediments schon angeführt ist. Dieungelöste Kieselerde ist grau, riecht beim Brennen ammo-niakalisch, und wird deshalb vor und nach dem Brennengewogen. Sie mufs mit Salzsäure auf einen Hinterhaltvon phosphorsaurem Kalk geprüft werden.
Diefs wäre der Gang der Analyse, so wie man siegegenwärtig ausführen kann; gewifs wird eine Zeit kom-men, wo sie sehr unvollkommen erscheinen wird.
Untersuchung von Harn-Concrementen. Man zer-