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Analyse.
nicht so ausgefallen, wie man erwartete; allein ich binvöllig überzeugt, dafs sie nicht hinreichend wiederholt wur-den, um solche Nebenumstände, die sich nicht vorausse-hen lassen und die ihre Anwendung oft erschweren, auf-finden und vermeiden zu können. — Bei Hunden habenDumas und Prevost mit Erfolg den Versuch gemacht,Steine aus phosphorsauren Erdsalzen durch Entladung derelektrischen Säule durch den Stein zu zersetzen, indem siedie isolirten Leiter in die Blase führten und sie mit demStein auf beiden Seiten in Berührung brachten. Als sienun jeden Leiter mit einem Pol einer kräftigen Säule inVerbindung setzten, wurden die Bestandtheile des Steinesvon einander geschieden, und verbanden sich dann wiedermit einander in dem Harn, mit dem sie als Niederschlagausgeleert wurden.
Am sichersten ist jedoch bis jetzt beim Blasenstein diemechanische Hülfe gewesen, d. h. die Lithotomie oder Aus-sclmeidung des Steines, und die Lithotritie oder Zermal-mung desselben. Diefs gehört nicht hierher.
Ehe ich diesen, schon so langen Artikel vom Harnverlasse, will ich noch in der Kürze Einiges von den, invorkommenden Fällen nöthigen, chemischen Untersuchun-gen des Harns und seiner Concretionen anführen.
Die Untersuchung des Har?is ist, wie wir schon vor-her sahen, für den Arzt oft von grofser Wichtigkeit. Sieläfst sich theils durch Reagentien, theils durch Einkochungs-Proben bewerkstelligen.
Die Anwendung von Reagentien ist darum besonderswichtig, weil man die Resultate leicht erhält, und diesePrüfungsart gerade darum dem Arzte um so willkommnersein mufs, da ihm oft die Zeit und die specielleren che-mischen Kenntnisse mangeln, welche die Ausführung derEinkochungs-Probe erfordern. — Leider kennen wir nurnoch allzuwenige anwendbare Reagentien; die Aufsuchungsolcher kann nicht genug empfohlen werden.
Salpetersäure wendet man in mehrfacher Absicht an.Sie entdeckt a) Harnsäure. Ob ein Harn, welcher keinSediment bildet, Harnsäure enthalte, findet man, wenn man