Die Haut.
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aufühlt. Wäscht man die Säure vor der völligen Durch-fressung der Epidermis ab, so bleibt doch hernach ein dun-kelbrauner Fleck zurück, der erhärtet und unter dem sichneue Oberhaut bildet. Abgeriebene Epidermis wird in con-centrirter Schwefelsäure vor der Auflösung durchsichtjg.Von Salpetersäure wird sie weniger leicht angegriffen, al-lein die Stelle, worauf die Säure kam, wird, nach demTrocknen oder dem Sättigen der freien Säure mit Ammo-niak, gelb, welche Farbe bleibt, bis die Oberhaut abge-nutzt ist.
Von kaustischen Alkalien wird dieselbe sehr leichtaufgelöst, selbst von der sehr verdünnten Auflösung der-selben. — Von kohlensauren Alkalien wird sie nicht an-gegriffen. Durch die Einwirkung von Salzen fühlt sie sichtrocken und rauh an, selbst während sie noch auf derlebenden Haut aufsitzt. Von Schwefelalkalien wird dielebende Oberhaut leberbraun und selbst schwarz gefärbt.Eben so wird sie vom flüchtigen Osmiumoxyd schwarz.Von Goldchlorid wird sie nach dem Eintrocknen des Sal-zes, und selbst von einer sehr verdünnten Auflösung des-selben, schön purpurroth. Von salpetersaurem Silberoxydwird die Epidermis zuerst milchweil's, was im Tageslichtzuerst graublau und später gänzlich schwarz wird. Von sal-petersaurem Quecksilber wird sie rothbraun; alle diese Far-ben sind beständig, so dafs sie nur durch Abnutzung dergefärbten Epidermis verschwinden. Sehr viele PHanzenfar-ben vereinigen sich chemisch mit der Epidermis und fär-ben dieselbe, während sie sich noch auf der lebenden Hautbefindet. Diejenigen Farben indessen, womit sich wildeVölkerschaften tatowiren, so wie auch die nicht selten ver-kommenden farbigen Zeichnungen in der Haut bei Solda-ten und Matrosen, bestehen immer aus künstlich in dasCorpus papillare eingebrachten und durch die Oberhautdurchscheinenden Farbstoffen. Die Epidermis verbindetsich nicht mit Gerbstoff.
Die Epidermis hat verschiedene Fortsetzungen, welcheaüs derselben chemischen Substanz, oder wenigstens aus,mit der Epidermis sehr analogen Substanzen gebildet zu
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