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Cliylus.
initiel auf die Färbung vorn Chylus entdeckt werden, undgewöhnlich enthielt er um so weniger Farbstoff, je reich-licher und nährender das Nahrungsmittel war. Auch beiAbwesenheit der Galle wurde der Chylus tiefer gefärbtgefunden. Der Chylus des Pferdes ist rötlier, als der desHundes, und der Chylus von diesem rötlier, als der desSchaafes. Die Menge des Farbstoffes im Chylus ist imAllgemeinen sehr gering, und beträgt einen wohl nicht be-stimmbaren Antheil vom Gewichte des coagulirLen trock-nen Kuchens. Hieraus sieht man, dafs seine Wiederbil-dung viel langsamer, als die des Eiweifses und Faserstof-fes geschieht, allein er scheint auch einem weit geringerentäglichen Verbrauch unterworfen zu sein.
Die Menge des Fettes im Chylus vermindert sich un-aufhörlich, je weiter er den dünnen Darm hinab aufge-nommen wird. Im Allgemeinen ist Fett die einzige Sub-stanz, die man im Chylus mehr während der Verdauung,als bei fastendem Zustande findet.
Der Gehalt an Eiweifs und übrigen Bestandtheilen imSerum variirt ebenfalls, ohne dafs ein bestimmter Unter-schied in Qualität und Quantität, je nach den ungleichenNahrungsmitteln, entdeckt werden konnte. Sie wurdensowohl bei nüchternen als bei verdauenden Thieren gefun-den, und bei ersteren oft in relativ gröfserer Menge, in-dem der Chylus nicht durch die während der Verdauungzugeführten dünneren Flüssigkeiten oder Getränke verdünntworden war. Die einzige Verschiedenheit schien darinzu liegen, dafs man nach der Verdauung etwas mehr vonden in Alkohol löslichen extractartigen Stoffen und weni-ger Eiweils und in Alkohol unlösliches Extract fand, wor-aus Tiedemann und Gmelin folgern, dafs auch dieseletzteren vom Blute kommen. Ein Umstand, der dafür zusprechen scheint, ist, dafs der Chylus alkalisch ist, wäh-rend dagegen die aus dem Darmkanal aufgesogenen Flüs-sigkeiten so sauer sind, dafs sie Lackmus röthen. DieAlkali - Meng e im Chylus ist geringer als im Blute, undzuweilen hat man auch den Cliylus ganz neuLral gefun-den. Es ist im Allgemeinen schwierig, diesen bestimmten