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Leber.
theils in Alkohol löslich, und 28,72 unlösliches Parenchymwaren. In 100 Th. trockner Leber fanden sie 2,634 Th.Salze, bestehend aus Chlorkalium, phosphorsaurem Kali,phospborsaurem Kalk, mit etwas kohlensaurem Kalk undSpuren von Eisenoxyd. Ob zugleich auch freies Alkalivorhanden war, haben sie nicht angegeben.
Bei Untei'suchung der Leber eines Rochen (Raja Ba-ds L.) fand Vauquelin, dafs sie sich mit Wasser leichtgänzlich zu einer Emulsion zerrühren liefs, die Rahm ab-setzte, aus dem sich durch Buttern Oel abschied, gerade sowie aus gewöhnlichem Rahm die Butter; und wurde die Le-ber bis zum Gerinnen des darin enthaltenen Eiweifses er-hitzt, so liefs sich durch Auspressen eine bedeutende MengeOel daraus nbscheiden. Dasselbe betrug mehr als dieHälfte vom Gewichte dieser Leber.
Es geht also aus diesen Untersuchungen ziemlich klarhervor, dafs die Leber eine emulsionsartige, bei verschie-denen Thieren verschieden modificirte Verbindung vonEiweifs mit einem fetten Körper enthält, die außerdemmit mehreren anderen thierischen Stoffen, wie Fleischex-tract und einem oder zwei anderen, in Alkohol unlöslichen,aber in Wasser löslichen Stoffen, gemischt ist.
Es ist nun noch auszumachen übrig, auf welche Weisediese Substanzen Theile vom Leber-Parenchym ausmachen.Um hierüber einige Gewifsheit zu erlangen, müfste die Ana-lyse der Lebermasse damit angefangen werden, daß mandurch den Stamm sowohl der Pfortader, als auch der Le-berarterie destillirtes Wasser einprefste, um auf diese Weisedie beim Tode in den Blutgefäßen und Gallengängen zu-rückbleibenden Flüssigkeiten wegzuschaffen und für sichuntersuchen zu können; denn so lange der Inhalt dieserGefäfse bei der Analyse mit dem eigentlichen Parenchymvermischt wird, läßt sich Nichts mit Gewifsheit über dieNatur des letzteren sagen. Man wird indessen aus dem,was ich bei den Nieren anführen werde, ersehen, dafsdie in der Leber sich findende emulsionsartige Masse ineinem Theil der Gefäfse enthalten gewesen ist und aus, in